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	<title>fuchs &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/fuchs/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "fuchs"</description>
	<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 13:18:07 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Tiere und Idioten]]></title>
<link>http://labwolf.wordpress.com/?p=695</link>
<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 14:20:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>labwolf</dc:creator>
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<description><![CDATA[Hab mir letztens doch eine Jahreskarte für den Wildpark gekauft. Kostet zwar einen kleines Bätzelc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hab mir letztens doch eine Jahreskarte für den Wildpark gekauft. Kostet zwar einen kleines Bätzelchen Geld, aber nach 10 Besuchen hat es sich schon wieder gelohnt - und das sollte ja zu schaffen sein, in einem Jahr. ;) Und bevor ich euch jetzt mit unscharfen Fotos drangsaliere, muss ich noch etwas loswerden.</p>
<p>Schlimm genug wenn Kinder sich nicht zu benehmen wissen. Wenn Kinder und Halbstarke am Zaun bei den Wölfen stehen (passiert anderswo aber in entsprechend abgewandelter Form ähnlich) und eine art Wolfsgeheul (Papa: "Wie macht der Wolf?" Kind (unmotiviert/apathisch): "Huuuuu... *Pause* <em>Der weint.</em>" Papa: "Nein der weint nicht... etc" :D ) anstimmen oder sich sonstwie seltsam und störend gebärden, naja, sind halt Kinder. Für sowas gibts Eltern die mal mit Erziehen loslegen sollten. Wenn Kinder irgendwas babbeln aus dem hervorgeht dass sich Wölfe hauptsächlich von Rotkäppchen und Grossmüttern erklären, naaaja. Hoffentlich glauben die das nicht wirklich. Aber es gibt ja auch Eltern die ihren Kindern schon irgendwas vom bösen Wolf vorplappern - während der ach so böse Wolf einfach faul in der Erde liegt (Der Schlimme!). <strong>Aber</strong> wenn dann so eine <span style="text-decoration:line-through;">blöde F...</span> Mutter samt <span style="text-decoration:line-through;">Balg</span> kleiner Tochter vor einem dösenden oder schlafenden Wolf am Zaun steht und mit der flachen Hand wiederholt gegen den Maschendrahtzaun schlägt dass ich den Lärm bis zu mir höre obwohl ich diese Person durchs Fernglas betrachte, in der Hoffnung dadurch ein besseres Motiv vor die Kameralinse zu bekommen, dann <span style="text-decoration:line-through;">sollte man erzieherische Gewalt an der Mutter anwenden dass es kracht</span> wundert mich das Verhalten mancher Kinder gar nicht mehr so. Und in dem Vergleich sind die Leute die verschiedene verschieden dämliche "Wolfs-Lockgeräusche" ausprobieren auch nicht mehr so dämlich. [...]<!--more--></p>
<p>Erträglich scheint es dann auch wenn ein kleines Kind plötzlich wie am Spiess brüllt: "DA IST EIN BAAAABYYYLUUUCHS!!111elf MAMIICHHABNENBABYLUCHSGESEHN!". Eine gewisse Lärmresistenz haben sich die Viecherl ja schon angeeignet, wie es scheint. Auch der belästigte Wolf liess sich durch die dumme Mutter nicht stören.</p>
<p>Dass manche Kinder auch Probleme haben Fuchs und Wolf zu unterscheiden habe ich schonmal angedeutet oder? Gut, Füchse werden normalerweise als solche erkannt, aber manchmal klappt die Identifikation von Wölfen als solche nicht so ganz. Normalerweise sind aber zumindest die Eltern intelligent genug um nach kurzem Überlegen erklären zu können dass das Wölfe sind, denn "Füchse sind kleiner, haben ein rötlicheres Fell und sind <em>spitziger</em>.". :D Liegt vielleicht daran dass die Kinder merkwürdige Vorstellungen von Wölfen haben. Denn so brave und grosse "Hunde", das können doch keine Wölfe sein. Richtige Wölfe fressen ja beständig Rotkäppchen, sind mindestens dreimal so gross und sind mit Reisszähnen schier übersäht von Kopf bis Fuss. ;)</p>
<p>Ich hoffe übrigens, dass die Wölfe aus dem eigentlichen Wolfsgehege irgendwann mal in das grosse Bärengehege kommen. Dort haben sie es wesentlich schöner (sonniger, grösser, einen Teich, grössere Ebenen mit hohem Gras) und die beiden Wölfe die momentan dort untergebracht sind sehen überhaupt prächtiger aus als die anderen.</p>
<p>So, und im Folgenden dann die Fotos von Wölfen und Füchsen. Und auch einem Fuchshäufchen, da in den Suchbegriffen ab und an mal "Fuchslosung" oder "Bilder Fuchslosung" auftauchen. Und da ich dort diesen Haufen sah, dachte ich mir ich könnte das doch auch bloggen. Ein Entgegenkommen meinerseits, zu dem ich bei gewissen anderen Suchbegriffen <em>nicht</em> bereit bin! :P</p>
[gallery]
<p>PS.: Ich merke gerade, wenn ich die Bilder so als Galerie einfüge ist das zwar sehr komfortabel, aber es kann zu Problemen mit der grösse führen. Eigentlich sind die meisten Fotos nämlich grösser, aber in der Einzelansicht nicht wirklich "grossklickbar". Aber so wirds wohl auch reichen. Wenn man ein Foto tatsächlich grösser sehen will, kann man sich mit einem Trick behelfen: Sich das Bild seperat, also einzeln in einem neuen Fenster, ansehen (Im Firefox: Rechtsklick -&#62; "Grafik anzeigen") und dann in der Adresszeile das "?w=300" aus der URL entfernen, Enter. Sollte helfen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Meister Reineke - Wach!]]></title>
<link>http://labwolf.wordpress.com/?p=664</link>
<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 12:13:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>labwolf</dc:creator>
<guid>http://labwolf.wordpress.com/?p=664</guid>
<description><![CDATA[Für einen Wildparkbesuch ist der späte Nachmittag bzw. der Abend sehr gut geeignet, wie ich am Sam]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Für einen Wildparkbesuch ist der späte Nachmittag bzw. der Abend sehr gut geeignet, wie ich am Samstag feststellte. Es werden zusehends weniger Leute und daher sinkt der allgemeine Geräuschpegel drastisch. Es ist auch nicht mehr so überlaufen und die Tiere haben mehr Ruhe. Was sich für den Beobachter Vorteilhaft auswirkt. ;)</p>
<p>Die Wölfe wurden zusehends ruhiger. Naja, später dann zumindest. Anfangs bekam ich noch mit wie ein Weibchen den Wolf der zuletzt ein wenig hinkte mit einem Schrei ein paar Meter davonjagte. Wohl nicht <em>wirklich</em> ernst, aber naja... Das arme Tier hinkt nun stärker als letztes mal, bilde ich mir ein. :( Ich frage mich ja, ob das dem Personal mittlerweile schon aufgefallen ist. Okay, vielleicht ists halb so wild und es wird von selbst wieder aber irgendwie bekommt man schon ein wenig Mitleid. Etwas später suchten sich die meisten dann irgendwelche Schlummerplätzchen. Während einer eine der beiden "Hütten" aufsuchte (später lagen zwei Wölfe <em>auf</em> einer dieser Hütten ^^), suchte sich ein anderer Wolf einen etwas merkwürdigen Ruheplatz aus:</p>
<p><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/08/wildpark2_wolfe_1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-665" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/08/wildpark2_wolfe_1.jpg" alt="" width="457" height="275" /></a></p>
<p>In einer Ecke des Geheges, sehr nah am (stromführenden) Zaun - ideal um auch mit einem lausigen Handy Bilder zu machen auf denen man was erkennen kann! :D (Zum Vergrössern anklicken) Natürlich lockte das permanent einen Haufen Leute samt kleinen Kindern an, aber davon liess er sich auch nicht stören. [...]<!--more--></p>
<p><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/08/wildpark2_wolfe_2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-666" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/08/wildpark2_wolfe_2.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Nein, er hat sich vorher sogar noch ziemlich den Hals verrenkt um zu sehen was denn da alles für komische Leute rumstehen um ihm beim Schlafen zuzusehen. Man sah auch die Fliegen und Mücken, die um das Tier herumflogen und ihn zum häufigen Ohrenwackeln zwangen. Man sieht ja auch die kahlen "Knabberstellen" an den Ohrspitzen...</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/08/wildpark2_wolfe_3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-668" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/08/wildpark2_wolfe_3.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a></p>
<p><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/08/wildpark2_wolfe_4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-669" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/08/wildpark2_wolfe_4.jpg" alt="" width="241" height="266" /></a></p>
<p>Ich weis nicht, so eingerollt schlafend/dösend sieht er einfach niedlich aus. Man möchte sich am liebsten dazulegen und ihn knuddeln. *g* Was in der Praxis wohl keine allzu gute Idee wäre, nehme ich an.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/08/wildpark2_wolfe_5.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-670" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/08/wildpark2_wolfe_5.jpg" alt="" width="414" height="257" /></a></p>
<p>Die Aufnahme oben ist später Entstanden. Zumindest halbwegs zu erkennen sind die beiden Wölfe die auf der Erde "woigeln" (bzw. sich wälzen), wo auch noch ein - hier nicht zu erkennendes - Stückchen Fell von einem "Beutetier" herumliegt. ^^ Herrlicher Anblick.</p>
<p>Wovon ich keine Bilder gemacht habe: Noch ein wenig später, ich glaube nach 20 Uhr, als dann wirklich kaum noch Leute im Park waren, habe ich das Gehege mit den inzwischen allesamt dösenden/schlafenden Wölfen nochmal leise umrundet, so weit es ging. (Weiter hinten führt nur noch so ein schmaler Trampelpfad durch das Gebüsch am Zaun entlang, und auch der nicht ganz um das Gehege herum, so dass die Tiere doch noch einen Bereich haben wo sie sich ein wenig zurückziehen können) Was den Tieren natürlich auch nicht entgangen ist. Als ich mich dann am Zaun hinhockte, wurden zwei (ein anderes mal ein einzelner) Wolf doch neugierig, trabten zu mir hin und besahen sich den Trottel der da immernoch herumgeht mal näher. Haben mich richtig neugierig angesehen, mit ihren bernsteinfarbenen Augen, waren ganz nah. :) Ich konnte - da ja mittlerweile Ruhe eingekehrt ist - ihre Schritte hören, ihr Schnaufen und Schnauben und das Schlabbern wenn sie gähnen und sich dabei das "Mäulchen" lecken. Ja, man konnte sie sogar kurz riechen! Bilde ich mir zumindest ein. (Sie riechen weniger streng als Füchse) Es ist, denke ich, verständlich dass ich da selbst aufgepasst habe anstatt den "Fotoapparat" hervorzuholen um Bilder zu machen was die Tierchen womöglich wieder verunsichert hätte. ;) Nein, das sind schon herrliche Geschöpfe. Überhaupt, was denkt sich so ein Wolf eigentlich vor dem Einschlafen, was träumt er?</p>
<p>So, nachdem ihr "Wolf" wohl schon nicht mehr lesen könnt, berichte ich von einem weiteren frohen Ereignis! Die Reinekes geruhen tagsüber ja zu schlafen, wie ich bereits erwähnte. Hab die am Tag noch nie wirklich wach gesehen, abgesehen von Gähnen und sich auf die andere Seite drehen. Ähnlich jammerte auch eine Oma die mit ihren Enkelkindern am Fuchsgehege stand. ^^ Und hier zahlt es sich wirklich aus mal zu "später" Stunde durch den Wildpark zu gehen. Denn gegen 20 Uhr erwischte ich doch tatsächlich einen Fuchs beim Wachsein!</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/08/wildpark2_fuchs_1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-671" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/08/wildpark2_fuchs_1.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a></p>
<p><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/08/wildpark2_fuchs_2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-672" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/08/wildpark2_fuchs_2.jpg" alt="" width="375" height="378" /></a></p>
<p>War er anfangs auch recht schüchtern, siegte dann wohl doch die Neugier und er kam sehr nahe an den Zaun - und liess auch mich ziemlich nah hin. Man sieht übrigens deutlich die grössere kahle Stelle an der Nase, die kleine Runde über der linken Vorderpfote und man kann sogar einen kleinen rötlichen "Fleck" in seinem rechten Auge erkennen... Kurz darauf fuhr dann ein Auto den Weg entlang, offensichtlich wer vom Wildpark, und hielt an. Toll, ich befürchtete schon die würden mich jetzt rausschmeissen oder was - obwohl man den Park doch jederzeit über ein Drehkreuz verlassen kann und man ja auch offiziell bleiben darf bis es dunkel ist. Aber nichts dergleichen. Zwei Buben sprangen aus dem Auto, einer warf dem Fuchs etwas zu was ein wenig wie ein gekochtes Stück Hühnerfleisch aussah, stiegen wieder ein und fuhren weg. Interessant. Eine reguläre Fütterung kann das nicht gewesen sein, denn der Brocken reicht natürlich nicht für alle drei (?) Füchse da drin (zumal eh alles der muntere Fuchs frass), andererseits haben sie ihr Fressen ja bereits im "Stall", einen Eimer mit einer art Trockenfutter (und einen mit Wasser).</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/08/wildpark2_fuchs_3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-673" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/08/wildpark2_fuchs_3.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a></p>
<p>Nun, der Fuchs (war tatsächlich ein Männchen) war dann tatsächlich sehr zutraulich und - bitte nicht schlagen! - ich gab ihm dann zwei kleine Bröckchen von einem Wurstbrot, bzw. der Wurst davon. (Im Gegensatz zu den Gehegen von Bär und Wolf findet sich hier kein Hinweis dass das Füttern verboten sei. Und wenn ich ihm einen Grashalm hingehalten hätte, wäre er wohl nicht sehr beeindruckt gewesen.)</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/08/wildpark2_fuchs_4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-674" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/08/wildpark2_fuchs_4.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/08/wildpark2_fuchs_5.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-675" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/08/wildpark2_fuchs_5.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a></p>
<p>Woraufhin das Tier fast schon anhänglich wurde. ^^ Wollte dann auch weitergehen, nochmal den Wölfen Gute Nacht sagen bevor ich dann doch endgültig gehe, und der kleine Kerl lief mir dann doch nach, soweit das Gehege das zuliess. Bin dann nochmal umgekehrt. Hab ihm - auf "meiner" Seite vom Zaun - einen Finger hingehalten, woraufhin er seine Nase durchs Gitter steckte um dann zu schnuppern. ^^ Lacht mich meinetwegen aus, aber: Yay, ich hab eine kalte, feuchte Fuchsnase an meinem rechten Zeigefinger gespürt! *wheeeeeee* :D Übrigens war das nicht der einzige wache Fuchs, ein anderer lag noch auf seinem Schlummerplatz im "Stall" und streckte dabei nur den Kopf durch eine Öffnung raus ins Gehege, um die dortigen Ereignisse zu beobachten.</p>
<p>Gut, ab hier endet der bebilderte Teil, aber mein Gesabbel müsst ihr - sofern ihr die Seite ned einfach zumacht - schon noch ein wenig erdulden. Diesmal geht es um <em>Luchse</em>! Auch da tummeln sich im Wildpark ein Haufen, auch einige kleine. Und ich muss sagen, das - also die erwachsenen - sind schon auch ganz schöne Brocken! Und was die für ein Geschrei und Gefauche drauf haben, alle Achtung. Im Prinzip wie eine Hauskatze - nur deutlich lauter, kehliger und bedrohlicher. Man merkt halt einfach, dass da einige Kilo Raubtier mehr dahinterstecken. ;) Woigeln aber genauso auf dem Boden herum wie gewöhnliche Katzen.</p>
<p>In deren Gehege befindet sich auch eine art Hütte, allerdings auf Stelzen. Ein schräger Baumstamm führt hinauf, aber um aufs Dach zu gelangen (beliebter Aussichtspunkt für die Tierchen), müssen sie einen vielleicht zwei Meter entfernten Baum (der im fraglichen Bereich keine Äste hat) hochklettern und dann seitlich wegspringen. Und das machen die Tierchen mit einer Leichtigkeit, Hammer! Wenigstens die grossen. Ein Jungtier wollte ebenfalls aufs Dach und erklomm dazu einen kleineren, näher gelegenen Baum, relativ mühsam. An dem Eck des Daches, welches dem Baum am nächsten ist, lag jedoch ein grosser Luchs und wollte sichtlich seine Ruhe haben. Jedenfalls schlug er brüllend nach dem kleinen Stöpsel, der sich da erdreistet ebenfalls aufs Dach zu springen. Aber rauf kam er! Nur... nacher wollte er dann wieder runter! :D Und das gestaltete sich doch etwas kompliziert. Er machte zwar öfter Anstalten vom Dach auf einen Vorsprung des Bodens der Hütte zu springen, traute sich aber nie so recht. Der Baum den die Grossen zum raufklettern benutzen ist ausser Reichweite und der kleine Baum über den das Jungtier raufgeklettert ist wird von einem Erwachsenen "bewacht", welcher sehr ungehalten auf kleine Störenfriede reagiert, wie sich zeigte. ^^ Letzten Endes kam das Tier aber doch irgendwie wieder runter - als ich später nochmal an den Luchsen vorbeiging war kein Tier mehr auf dem Dach.</p>
<p>Ein Besuch zu später Stunde ist also doch sehr lohnend. Wahrscheinlich könnte man sogar direkt im Wildpark übernachten... Man merkt aber auch dass ein paar Tiere bei näherer Begutachtung doch etwas "ramponiert" aussehen, leider. Keine Ahnung bei manchen Tieren wird sich sowas vielleicht nicht ganz vermeiden lassen und es sind ja auch keine "Haustiere" die quasi 24/7 beaufsichtigt werden und mit denen man laufend zum Tierarzt rennt, aber irgendwie begegne ich dem doch mit gemischten Gefühlen. Womit ich jetzt nicht sagen will dass ich vermute dass die Leute sich hier nicht richtig um die Tiere kümmern oder so - dazu fehlt mir auch irgendwie der Vergleich und auch die Sachkenntnis.  Aber ich finde das zeigt doch irgendwie dass bei näherer Betrachtung nicht immer alles so rosig ist, wie es aus grösserer Distanz aussieht. Was wohl wiederum allgemein gültig ist.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Muntere Wölfe und schlafende Füchse]]></title>
<link>http://labwolf.wordpress.com/?p=632</link>
<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 12:24:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>labwolf</dc:creator>
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<description><![CDATA[Naja, grösstenteils muntere Wölfe zumindest. 5/6, schätungsweise. War wieder im Wildpark, diesmal]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, grösstenteils muntere Wölfe zumindest. 5/6, schätungsweise. War wieder im Wildpark, diesmal gibts aber keine Fotos. Dafür dachte ich diesmal daran, ein Fernglas mitzunehmen. Das mag ein wenig lächerlich erscheinen - so gross sind die Gehege normalerweise nicht, dass man wirklich eines brauchen würde um das Getier zu finden - aber es ist durchaus praktisch. Etwa bei der Beobachtung der Wölfe. Klar, die laufen auch immer wieder mal nahe am Zaun vorbei, aber die interessanteren Dinge spielen sich doch tendenziell eher im Verborgenen ab, wo man nicht so genau hinsieht. Zwar ist z.B. mit blossem Auge schon zu erkennen, dass da hinten wo ein Reh oder dergleichen herumliegt und gelegentlich ein Wolf vorbeikommt um sich daran zu laben, aber ausgestattet mit einem Fernglas sieht man das ganze eben doch etwas besser. [...]<!--more--></p>
<p>Und wenn man genauer hinsieht und auch länger beobachtet - anstatt wie viele andere Besucher einfach nur festzustellen dass es sich hierbei um Wölfe handelt, kurz zuzusehen wie einer herumtrottet um dann weiterzugehen - lohnt sich das durchaus. Man kann durchaus auch Rückschlüsse auf die Position der einzelnen Tiere (soweit man sie auseinanderhalten kann, ist manchmal auch nicht so einfach) gewinnen. Ist auch bei der Geschlechtsbestimmung etwas von Vorteil, immerhin kommen einem die Tierchen ja nicht allzu oft so nahe dass das mit blossem Auge zweifelsfrei erkennbar wäre. Ja, das klingt jetzt womöglich ein wenig pervers, aber hey! Wenn da ein Tier was das Futter betrifft sichtlich Vorrecht hat - daran zu erkennen dass sich der Rest des Rudels in respektvoller Entfernung herumdrückt während dieses Tier frisst - dann interessiert mich nun mal irgendwie schon auch das Geschlecht des Tieres. Klar, man kann da sicher auch über Grösse, Statur und vielleicht irgendwelchen Feinheiten der Bewegung draufkommen, aber es gibt da ja auch deutlichere und eindeutigere Kennzeichen. ;) Bei dem gerade geschilderten Wolf handelte es sich um ein Männchen (hat bei dem Huftier dann auch eine Urinmarkierung hinterlassen). Als er mit Fressen fertig war, näherte sich dann der Rest des Rudels (mit einer Ausnahme, dazu später mehr), davon blieben dann aber auch erstmal nur zwei Tiere an der "Beute" um zu fressen. Nachdem dann jeder mehr oder weniger satt war, zog das Rudel sich etwas weiter nach hinten, in den für Besucher weniger einsehbaren Bereich zurück und tollte dort noch ein wenig herum, wedelnd. Sich gegenseitig ein wenig übers Fell lecken, sich an Schulter oder Rücken eines anderen Tieres hochstemmen, solche Sachen. Ein Wolf streckte sich auch an einem Baumstamm hoch. :) Später, am Nachmittag, war dann scheints wieder Dösen angesagt. Ein Wolf schlief tatsächlich, auf der Seite in einer Mulde liegend, Augen geschlossen. (Uuuh, welch Sensation, Wölfe haben die Augen zu wenn sie schlafen, jaja. Lacht nur. *g*)</p>
<p>Nun aber zu der Ausnahme, die ich vorhin erwähnte. Dabei handelte es sich um den ersten Wolf den ich an diesem Tag sah. Stand ziemlich nahe am Zaun, drehte sich mehrmals im Kreis, um mit der Schnauze besser an einer kleineren Verletzung oder dergleichen an seinem linken Hinterlauf zu lecken. Mehr so am.. Naja, Oberschenkel würde ich jetzt sagen. Was genau da war konnte man wegen dem Fell jedoch nicht sehen. Nur dass er auf diesem Bein auch leicht hinkte. Mit der rechten Hüfte rieb er sich auch manchmal gegen Bäume, später sah ich dort weiter hinten auch eine kleine Wunde. Das Tier hielt sich vom Rest des Rudels auch eher fern. Gelegentlich kam ein anderer Wolf in seine Nähe. Dabei kam es zwar zu keinen Auseinandersetzungen oder Drohungen oder dergleichen, aber dass es sich bei dem Hinkenden um ein rangniedrigeres Tier handelte wurde auch mir als Laie irgendwie deutlich. Wirkte dann irgendwie angespannter, legte die Ohren noch ein Stück mehr an als ohnehin schon, sowas in der Art. Ob es sich um das gleiche Tier handelte, das zu Beginn des Jahres schon einen etwas kränklichen und "Verstossenen" Eindruck machte, kann ich nicht sagen. Denkbar wäre es aber. Das finde ich insofern interessant, als dass bei meinem letzten, vielleicht zwei Wochen zurückliegenden, Besuch nichts davon zu bemerken war, dass sich ein Tier etwas vom Rudel entfernt hält. Man kannda also durchaus eine gewisse Dynamik beobachten. Auch deswegen finde ich es fast ein wenig Schade, wenn die Leute nur kurz am Gehege stehenbleiben, reinschauen und weitergehen wenn gerade nichts "aufregendes" passiert. Hey, das ist ein Tierpark und kein Actionfilm im Fernsehen! Aber das ist ein anderes Thema- und vielleicht tue ich den Leuten auch unrecht, und sie interessieren sich eben einfach für andere Tiere dafür mehr. Genauso könnte man ja auch mich schief anschauen weil ich Rehe und dergleichen nicht so genau beobachte. ;) Dennoch, man sollte da durchaus ein wenig Geduld mitbringen - und seine Kinder auch ein wenig dahingehend erziehen.</p>
<p>Tja, und die Füchse? Halten nach wie vor ausgedehnte Nickerchen. Zwei im "Stall" an den gleichen Plätzen wie letztes mal, den Dritten habe ich überhaupt nicht gesehen. Sollte sie vielleicht mal mehr in der Dämmerung oder so besuchen...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tiere und Kinder]]></title>
<link>http://labwolf.wordpress.com/?p=556</link>
<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 11:54:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>labwolf</dc:creator>
<guid>http://labwolf.wordpress.com/?p=556</guid>
<description><![CDATA[Montags kam ich - so ganz ohne Internet - auf die garnicht mal schlechte Idee, in den Wildpark zu ge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Montags kam ich - so ganz ohne Internet - auf die garnicht mal schlechte Idee, in den Wildpark zu gehen. War ganz schön und die Menschenmassen hielten sich auch brav in Grenzen. Von gewissen nervtötenden Kindern mal abgesehen, aber das ist wohl Standard. Naja, beinahe - aber dazu später mehr.</p>
<p>Nach ein wenig Suchen fand ich auch das "Gehege" mit den Füchsen, drei an der Zahl. Naja, ist eben eine art Stall mit eingezäuntem Auslauf, in dem sich ein Baum, Gesträuch, Stöcke und ein paar teils hohle Baumstämme befinden. Einen dieser hohlen Baumstämme benutzte ein Fuchs klugerweise als schattenspendenden Schlummerplatz. Hab ein Foto davon gemacht, aber das wurde nichts, zu dunkel innendrin. Andere hingegen wurden etwas erträglicher: [...]<!--more--></p>
<p><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/07/wildpark1_fuchs_1.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-557" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/07/wildpark1_fuchs_1.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/07/wildpark1_fuchs_2.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-558" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/07/wildpark1_fuchs_2.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a></p>
<p>Überhaupt hielten die Reinekes gerade ihr Mittagsschläfchen. Oder dösten zumindest, wie Katzen, eingerollt und gelegentlich mal ein Auge einen Spalt breit öffnend. Um mir einen Blick zuzuwerfen der irgendwie etwas sagte wie: "Was schaust du denn so blöd? Ich versuch hier zu schlafen.". Haben allgemein irgendwie eher einen etwas listigen, argwöhnischen Blick drauf, bilde ich mir ein. Das Kerlchen auf den beiden Bildern hat übrigens auch zweimal gegähnt.</p>
<p><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/07/wildpark1_wolfe_1.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-560" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/07/wildpark1_wolfe_1.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a></p>
<p>Mehr Zeit verbrachte ich bei den Wölfen. (War ja klar, was?) Die marschierten relativ munter in ihrem Gehege herum, wenn sie nicht gerade herumlagen, in der Erde bzw. in ihren Mulden scharrten, durch eine Pfütze spazierten, frassen, etc. Liessen sich auch nicht durch irgendwelche Kinder beeindrucken, die in pupertärem Übermut meinten, eine art Wolfsgeheul anstimmen zu müssen. Was ich ziemlich lächerlich fand. Wobei da vielleicht auch ein klein wenig Neid dabei ist, denn so "gut" könnte ich das wohl nicht. Habs aber auch noch nicht ernsthaft versucht. Wäre ja doch irgendwie etwas lächerlich, einfach so zu heulen zu beginnen. Als vorteilhaft erwies sich eine art Beobachtungsplattform an einer Seite des Geheges. So kann man die Wölfe etwas besser beobachten, hat mehr Überblick und nicht immer den Zaun vor dem Gesicht.</p>
<p><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/07/wildpark1_wolfe_2.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-559" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/07/wildpark1_wolfe_2.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a></p>
<p>Übrigens, bei meinem letzten Besuch dort fiel mir ja auf, dass einer der Wölfe einen etwas zerzausten Eindruck machte und sich etwas abseits der anderen Tiere hielt. Diesmal fiel mir nichts dergleichen auf. :) Ich glaube, es handelte sich um den Wolf, der auf dem obigen Bild gerade auf dem Boden liegt.</p>
<p><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/07/wildpark1_wolfe_3.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-561" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/07/wildpark1_wolfe_3.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a></p>
<p><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/07/wildpark1_wolfe_4.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-562" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/07/wildpark1_wolfe_4.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a></p>
<p><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/07/wildpark1_wolfe_5.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-563" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/07/wildpark1_wolfe_5.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a></p>
<p>Manche Kinder sind für sowas allerdings eher ungeeignet. Spassig ist es ja noch, wenn sie die Tiere nicht so genau erkennen und dann ein Kind einem Wolf Dinge zuruft wie "Hallo, du Fleischfuchs!". :D <em>Fleischfuchs</em>. Interessant. Wobei Wölfe und Füchse sich zumindest für mein geschultes Auge doch recht voneinander unterscheiden. Immerhin deutlich intelligenter als der Bengel, der eine Hand voll Rehfutter über den Zaun warf - bevor ihm einfiel, dass Wölfe ja eher Fleischfresser sind... (Welch geistige Glanzleistung!) Wenn man am Zaun etwas weitergeht, mehr in Richtung Waldlehrpfad, wird es etwas ruhiger. War montags zumindest so. Weniger Menschen und man kommt zu dem Eck des Geheges, wo sich auch die Zugangstüre befindet, samt einer kleinen Tränke. Und weiter hinten lag noch etwas Futter herum, soweit ich es sehen konnte ein Huftier. Oder sowas in der Art. Zumindest zerrte ab und an ein Wolf daran herum und riss ein paar Fetzen ab. Was ich zwar nicht sah (die Fetzen), aber dafür hörte. ^^</p>
<p>Was mir an dieser Stelle aber zuerst auffiel war ein Kind, welches sich durch <em>besonders</em> grässliches Verhalten hervortat. In gebückter Haltung stand es am Zaun, einen Wolf beobachtend, der seinereits das Kind im Auge behielt. Schöne Sache, sowas. Eigentlich. Wenn der Junge nicht dann und wann plötzlich nach vorne gezuckt wäre, was das arme Tier veranlasste erschrocken zurückzuweichen (um nicht zu sagen: Zurückzuspringen. Naja, irgendwas zwischen -springen und -weichen...), mit eher ängstlichem Blick, wie es für mich aussah.</p>
<p>Genau, dieses kleine Drecksbalg versucht hier - scheinbar nicht ganz erfolglos - <em>einem Wolf Angst einzujagen!</em> Mein erster Gedanke war irgendetwas von wegen, dieses Kind gehöre dringend ein weilchen mit einem Kabelbinder erdrosselt. Okay, nehmt das nicht gar zu ernst und eigentlich bin ich ja ein ziemlich friedlicher Geselle, aber ich bin davon überzeugt dass es einen Menschenschlag gibt der für vernünftige Argumente einfach nicht empfänglich ist und dem man dann eben mittels wohldosierter physischer Gewalt klarmachen muss wie man sich verhält - und vor allem wie man sich <em>nicht</em> verhält. Bevor ich mich vielleicht doch noch dazu durchgerungen hätte dieses Kind zu stoppen (allerdings auf weitaus subtilere Art als die oben geschilderte. Ausserdem hatte ich gerade keine Kabelbinder dabei), hörte es allerdings von selbst auf. Um in die Hände klatschend wegzulaufen... Von Eltern weit und breit keine Spur. Typisch. Hey, wenn man es zu so einem Nachwuchs gebracht hat, der offenkundig nicht geneigt ist Tieren den nötigen Respekt entgegenzubringen, dann lässt man die doch bitte nicht allein in einem Tierpark herumlaufen. (Solche Kinder gehören eh an die Leine) Wenn man sie schon unbedingt dorthin schleppen muss. Ich frage mich ob der Junge auch so frech wäre, wenn man ihn gepackt und zu den Wölfen über den Zaun geschmissen hätte.</p>
<p><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/07/wildpark1_wolf_wasser_1.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-564" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/07/wildpark1_wolf_wasser_1.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a></p>
<p><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/07/wildpark1_wolf_wasser_2.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-565" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/07/wildpark1_wolf_wasser_2.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a></p>
<p>Nachdem das elende Balg verschwunden war, sah ich allerdings noch etwas recht nettes. Ein Wolf - scheinbar durstig - kam herangetrabt, zeigte an der im Hintergrund zu erkennenden Tränke mit Wasser jedoch nur sehr geringes Interesse. Stattdessen schlabberte er lieber lautstark aus der weit weniger sauberen Pfütze (das Wasser da drin ist wohl aromatischer) und stapfte noch ein wenig darin herum. Ein anderer kam nur um herum"plantschen" her. Mehr in der Mitte des Geheges gab es noch eine ähnliche Pfütze, in der ein Wolf dann richtiggehend gegraben hat. Besser gesagt: Gepritschelt. :D</p>
<p>Und da ich schon mal da war, beschloss ich mir auch mal das neu angelegte Bärengehege anzusehen. Nicht zuletzt, weil dort angeblich auch mal Wölfe hineinkommen sollten, wenn die kleinen Bären etwas grösser geworden sind und sich eingelebt haben. Wurde auch schon angelegt, mehr oder weniger hohes Gras, ein paar Bäume im Vordergrund, ein teil des Waldes hinter dem Gehege ist wohl auch noch mit eingezäunt und eine grosse Wasserfläche.</p>
<p><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/07/wildpark1_barengehege_1.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-566" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/07/wildpark1_barengehege_1.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a></p>
<p><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/07/wildpark1_barengehege_2.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-567" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/07/wildpark1_barengehege_2.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a></p>
<p>Ausserdem ist das Gelände nicht von allen Seiten einsehbar, so dass die Tiere dort auch mehr Möglichkeiten haben sich zurückzuziehen. Die Bären trieben ihr Unwesen teils zu Wasser, teils zu Land. In der Luft habe ich keinen gesehen, wie es sich für Bären eben gehört. Dafür entdeckte ich da etwas anderes. Das hier sind doch keine Bären!</p>
<p><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/07/wildpark1_barengehege_3.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-569" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/07/wildpark1_barengehege_3.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a></p>
<p>Nein, da zogen schon zwei Wölfe ihre Runden bei den Bären. Sehr schön! Kommen scheinbar auch relativ gut miteinander aus, bzw gehen sich aus dem Weg. Nur einmal schlug ein Jungbär mit der Pfote nach einem Wolf, der dem Kleinen wohl doch etwas zu nahe gekommen war - und sich darauf hin wieder zurückzog. Der Bär hat ihn ja nichtmal erwischt. ;) Abgesehen davon gab es soweit ich es sah keine weiteren Auseinandersetzungen.</p>
<p>Achja, ein Kind rief nachdem es samt Mutter an mir vorbeigegangen war "Mami, der Mann da..." und noch irgendwas mit "Schnurrbart" und "Bart". *g* Woanders hörte ich eine Frau etwas von einem "klassischen Ziegenbart" sagen, aber das bezog sich wohl eher auf die kleine schwarze Zwergziege, die um sie herumlief.</p>
<p>Was mir allerdings eher negativ auffiel: Das Kleinvieh. Kaninchen, Meerschweinchen, sowas. Zumindest einer entsprechenden Ställe. Ich hoffe ja wirklich, dass das an den Stall angeschlossene kleine Freigehege irgendwo noch eine Öffnung nach draussen aufweist... Denn so sah es irgendwie mehr danach aus, als hätte da einfach jemand eine Schubkarrenladung voll Kleintier hineingekippt.</p>
<p><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/07/wildpark1_kleintierhaufen.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-570" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/07/wildpark1_kleintierhaufen.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Schönheit des Dunkelsteinerwalds - Die Geroldinger Wanderwege (Teil 1: Der Panoramaweg)]]></title>
<link>http://dunkelsteinerwald.wordpress.com/?p=125</link>
<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 18:02:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>dunkelsteinerwald</dc:creator>
<guid>http://dunkelsteinerwald.wordpress.com/?p=125</guid>
<description><![CDATA[


Der Dorfverein Gerolding hat einen Folder herausgegeben, der vier interessante Wanderwege rund um]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<dl class="wp-caption alignnone">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.dunkelsteinerwald.net/"><img class="size-full wp-image-200" src="http://dunkelsteinerwald.wordpress.com/files/2008/08/dereferer-visual.gif" alt="www.dunkelsteinerwald.net" width="450" height="200" /></a></dt>
</dl>
<p>Der <a href="http://members.aon.at/dorfverein-gerolding/start.htm" target="_blank">Dorfverein Gerolding</a> hat einen Folder herausgegeben, der vier interessante Wanderwege rund um Gerolding behandelt. Diese vier Wege eignen sich gut dazu, die landschaftlichen Schönheiten des Dunkelsteinerwaldes kennen zu lernen.</p>
<p>Jeder der vier Wege ist gut beschildert und durch ein Tiersymbol und eine Farbe gekennzeichnet. Der längste der Wege, der Panoramaweg, ist durch die Farbe Orange und das Zeichen des Fuchses gekennzeichnet. Dieser Weg ist insgesamt 11,2 km lang und kann in drei gemütlichen Stunden erwandert werden. Der Folder des Dorfvereins beschreibt diesen Weg wie folgt:<br />
<strong><br />
Der Geroldinger Panoramaweg<br />
</strong></p>
<p><a href="http://dunkelsteinerwald.files.wordpress.com/2008/07/logo-panoweg1.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-126" src="http://dunkelsteinerwald.wordpress.com/files/2008/07/logo-panoweg1.gif" alt="" width="226" height="55" /></a><span style="color:#ff9900;">Länge: 11,2 Kilometer, Dauer: ca. 3 Stunden, Start: Gerolding, Farbe: Orange, Symbol: Fuchs</span></p>
<p><em>"Wenn Sie die landschaftlichen Schönheiten rund um Gerolding kennenlernen wollen bietet sich dieser Rundwanderweg an. Freilich sollte es nicht zu heiß sein, denn er führt großteils über freie Flächen, dafür werden Sie mit schönen Ausblicken vollends entschädigt. Folgen Sie der orangen Beschilderung Richtung Hohenwarth bis zur Abzweigung, die nach links auf den Halterberg führt, wo Sie ein prachtvoller Rundblick in das Donautal, das Alpenvorland, und das Dorf Gerolding mit seinen umliegenden Höfen erwartet."</em></p>
<p><em></em><a href="http://dunkelsteinerwald.files.wordpress.com/2008/07/gerold-panoweg.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-127" src="http://dunkelsteinerwald.wordpress.com/files/2008/07/gerold-panoweg.gif" alt="" width="450" height="225" /></a></p>
<p><em>"Weiter geht es Richtung Neu-Gerolding, hinab durch ein kleines Wäldchen wo Sie nach Überquerung des Sicherbaches und der Landstraße nach Ursprung auf die „Römerstraße“ kommen. Beim höchsten Punkt angekommen gibt es einen Rastplatz, von dem Sie einen herrlichen Rundblick genießen können. Weiter geht der Weg leicht bergab zur „Römerbrücke“ [Anm. der Red.: Unser <a href="http://dunkelsteinerwald.wordpress.com/2008/05/04/restauration-des-letzten-vom-verfall-bewahrten-kalkofens-im-dunkelsteinerwald/" target="_blank">Artikel über die Römerbrücke gibt Ihnen einen ersten Vorgeschmack</a><a href="http://dunkelsteinerwald.wordpress.com/2008/01/17/die-romerbrucke-bei-lanzing-im-winter/" target="_blank">]</a>, anschließend durch Umbach auf leicht ansteigendem Weg zum „Hohen Kreuz“. Danach wenden wir uns nach links dem Ort Nölling zu. [...]  Machen Sie einen Abstecher zum Kalkofen in Heitzing, welcher gerade vom Dorfverein renoviert wird [Anm. der Red.: <a href="http://dunkelsteinerwald.wordpress.com/2008/05/04/restauration-des-letzten-vom-verfall-bewahrten-kalkofens-im-dunkelsteinerwald/" target="_blank">Lesen Sie unseren Beitrag über den Kalkofen bei Heitzing</a>]. Bis zum Jahr 1954 wurde hier Kalk gebrannt und die umliegenden Höhenregionen und die Wachau mit Kalk versorgt."</em></p>
<p><em></em>Wir werden Ihnen in den nächsten Wochen weitere Wanderwege rund um Gerolding vorstellen - seien Sie gespannt.<em></em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sensin O - Çıktı]]></title>
<link>http://rapmagazin.wordpress.com/?p=7</link>
<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 12:24:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>rapmagazin</dc:creator>
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<description><![CDATA[
Türkçe rapin kız sesi Ayben, uzun zamandır beklenen ilk albümü &#8220;Sensin O&#8221; ile 15 ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.cezafan.com/web/IMAGES/ceza_D8W2B6D7A1T2.jpg" alt="" /></p>
<p><span class="content">Türkçe rapin kız sesi Ayben, uzun zamandır beklenen ilk albümü "Sensin O" ile 15 Mayıs'ta karşımıza çıktı. "Sensin O" albümü Ceza, Fuchs, Killa Hakan, Ursula Rucker, Fuat, Emrah Karaca, Mercan Dede, Tarkan Gözübüyük ve Fairuz Derinbulut gibi ünlü isimleri biraraya getiriyor.</p>
<p>Profesyonel müzik kariyerine 1998 yılında Ceza ve Fuchs tarafından kurulan Nefret"in Meclis-i Ala albümünde "Yüzyüze" isimli parçayı seslendirerek başlayan Ayben; Sertab Erener, Ceza, Nefret, Burhan Öcal, Aylin Aslım, Fuat,Killa Hakan, Dj Funky C, Rza(from wu tang usa), Nil Karaibrahimgil, Fairuz Derin Bulut gibi farklı müzik türlerini icra eden sanatçılarla yaptığı çalışmalarla önemli bir kitle edindi.</p>
<p>Ayben yurt içinde ve yurt dışındaki Rock'n Coke, H2000, Creamfield Fest(The Prodigy'nin alt grup), Kadıköy Kreuzberg Jam 1-2 (Berlin), Die Bewegung (Essen,Hamburg), MTV Türkiye Lansman Party gibi pek çok festival ve etkinlikte konserler verdi. Ayrıca Fatih Akın ın ödüllü filmi Crossing the Bridge'de yer aldı.</p>
<p>Ayben'in merakla beklenen ilk solo albümü "Sensin O" 1 senelik bir çalışmanın meyvesi. Ceza, Fuchs ve daha nice Türk rapinin önemli ismi Ayben'e ilk albümünde destek oldu. Toplamda 19 parçanın yer aldığı albümde rapten, rock'a, arabesk'e uzanan farklı müzik türleri karşımıza çıkıyor. Bir parçada rock müziğin önemli prodüktörü Tarkan Gözübüyük imzası varken diğerinde Cem Karaca'nın unutulmaz parçası "Raptiye Rap Rap" ta sanatçının oğlu Emrah Karaca'ya rastlamak mümkün.</p>
<p>Albümün prodüktörlüğünü Fairuz Derin Bulut'un gitaristi Demir Kerem Atay üstlendi. "Sensin O" dinleyenleri Ayben'in iç dünyasına götürüyor. Dinleyici birbiriyle tezat içindeki iki farklı Ayben'in kapışmasına tanık oluyor. Bunun en güzel ürünü "Benim O" da albümü en iyi özetleyen parça, aynı zamanda klip parçası.</p>
<p>Ayben'in fotoğraflarında Candaş Arın'ın imzası var. Klibi ise Ceza'nın kliplerinden de tanıdığımız Atıf Ülkü çekti.<br />
1. Benim O<br />
2. Ruhun Gemisi featuring Ceza<br />
3. Rap Rap featuring Emrah Karaca<br />
4. Varsa Gelsin<br />
5. Çıkmaz Sokak featuring Fuat Ergin<br />
6. Bende Kalmadı Kal<br />
7. Red Kit<br />
8. Rüzgar Olmak<br />
9. Bu Böyle Olmaz featuring Fuchs<br />
10. Kısmet<br />
11. Dişi Köpek<br />
12. Kork Bizden featuring Ceza &#38; Killa Hakan<br />
13. Will We Ever Learn featuring Ursula Rucker<br />
14. Vakit Yok<br />
15. Tek Bileğiz featuring Esin İris, M3l3s &#38; Rapizm Çağla<br />
16. Aşk Olsun<br />
17. Gözlerim Ağlar<br />
18. Ölüm Sessizliği featuring Esin İris<br />
19. Adı Üsküdarlı</p>
<p></span><span class="content"><span style="text-decoration:underline;"><span style="color:#0000ff;"><a href="http://www.ayben.net/">http://www.ayben.net</a></span></span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fuchs, der Du die Gans gestohlen]]></title>
<link>http://olaf61.wordpress.com/?p=800</link>
<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 08:28:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>olaf61</dc:creator>
<guid>http://olaf61.wordpress.com/?p=800</guid>
<description><![CDATA[
Ist der nicht süüüüsssss?
ich habe es ja schon in einem unserer Umsonst-Werbeblätter gelesen, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://imageshack.us"><img src="http://img529.imageshack.us/img529/6685/fuchsyh3.jpg" border="0" alt="Image Hosted by ImageShack.us" /></a><br />
<em>Ist der nicht süüüüsssss?</em></p>
<p style="text-align:justify;">ich habe es ja schon in einem unserer Umsonst-Werbeblätter gelesen, bei Insel und Möringen geht ein Fuchs um, der sich am Geflügel verlustiert und heute rief ein Kunde an, 26 Gänse tot und verschleppt und 14 Hühner.  Auch tot und verschleppt. So ein gieriger Hund, der Fuchs. Und helfen konnte ich dem Kunden ja auch nicht. So etwas ist nicht versicherbar, wenn der Fuchs kommt. Ja, wenn es der Hund des Nachbarn gewesen wäre.... Und das Beste, die Forstmenschen geben Auskunft, angeblich dürfte der Fuchs nicht geschossen werden, weil er a) im Dorf unterwegs ist und b) er das Geflügel für seine Brut braucht. Und dann liest man, der Fuchs spielt mit dem Hofhund, während die Familie am Kaffetisch sitzt. Na, wenn das nicht dreist ist. Aber, das müssen sie aushalten, die Geflügelbesitzer. Schliesslich freuen sie sich ja ganz, ganz dolle über den Fuchs, weil der zu den Arten gehört und jede Art, die nicht ausstirbt, bereichert ihr Leben. Sagt die Kanzlerin.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Where to find Slave at Work]]></title>
<link>http://sawsl.wordpress.com/?p=30</link>
<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 20:34:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mallory</dc:creator>
<guid>http://sawsl.wordpress.com/?p=30</guid>
<description><![CDATA[Where can Slave at Work be found you may wonder.
Well at the time of writing we can be found at the ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Where can Slave at Work be found you may wonder.</p>
<p>Well at the time of writing we can be found at the following locations:</p>
<ul>
<li><a title="Slave at Work Main Store" href="http://slurl.com/secondlife/Callingwood/175/5/69/?img=http%3A//sawsl.files.wordpress.com/2008/06/saw_logo_small.png&#38;title=Slave%20at%20Work&#38;msg=Slave%20at%20Work%20Main%20Store" target="_blank">Slave at Work  - Main Store can be found in Callingwood (173, 2, 69)</a></li>
</ul>
<p>Malls:</p>
<ul>
<li><a title="Slave at Work @ Summerland" href="http://slurl.com/secondlife/Cheosan/116/69/451/?img=http%3A//sawsl.files.wordpress.com/2008/06/saw_logo_small.png&#38;title=Slave%20at%20Work&#38;msg=Slave%20at%20Work%20@%20Summerland" target="_blank">SUMMERLAND BDSM MALL in Cheosan (116, 69, 451)</a></li>
<li><a title="Slave at Work @ Dark Star Plaza" href="http://slurl.com/secondlife/Stellar%20Dreams/222/57/25/?img=http%3A//sawsl.files.wordpress.com/2008/06/saw_logo_small.png&#38;title=Slave%20at%20Work&#38;msg=Slave%20at%20Work%20@%20Dark%20Star%20Plaza" target="_blank">Dark Star Plaza in Stellar Dreams (222, 57, 25)</a></li>
<li><a title="Slave at Work @ Angels and Devils BDSM Club Mall + ..." href="http://slurl.com/secondlife/Gunda/129/212/74/?img=http%3A//sawsl.files.wordpress.com/2008/06/saw_logo_small.png&#38;title=Slave%20at%20Work&#38;msg=Slave%20at%20Work%20@%20Angels%20and%20Devils%20BDSM%20Club%20+%20Mall%20+%20Dungeon%20+%20Fetish%20+%20Bondage" target="_blank">Angels and Devils BDSM Club + Mall + ... in Gunda (129, 212, 74)</a></li>
<li><a title="Love and Pain House" href="http://slurl.com/secondlife/Sunny%20Sands/231/171/701/?img=http%3A//sawsl.files.wordpress.com/2008/06/saw_logo_small.png&#38;title=Slave%20at%20Work&#38;msg=Slave%20at%20Work%20@%20Love%20and%20Pain%20House" target="_blank">Love &#38; Pain House in Sunny Sands (129, 171, 701)</a></li>
<li><a title="Misty's - BDSM Club and Mall" href="http://slurl.com/secondlife/Passionista/143/107/29/?img=http%3A//sawsl.files.wordpress.com/2008/06/saw_logo_small.png&#38;title=Slave%20at%20Work&#38;msg=Slave%20at%20Work%20@%20Misty's%20-%20BDSM%20Club%20and%20Mall" target="_blank">Misty's - BDSM Club &#38; Mall in Passionista (143, 107, 29)</a></li>
<li><a title="O.L.D. Old London Docks BDSM Fetish Mall and Bondage Fetish Club" href="http://slurl.com/secondlife/Fuchs/109/53/21/?img=http%3A//sawsl.files.wordpress.com/2008/06/saw_logo_small.png&#38;title=Slave%20at%20Work&#38;msg=Slave%20at%20Work%20@%20O.L.D.%20Old%20London%20Docks%20BDSM%20Fetish%20Mall%20and%20Bondage%20Fetish%20Club" target="_blank">O.L.D. Old London Docks BDSM Fetish Mall &#38; ... in Fuchs (109, 53, 21)</a></li>
<li><a title="Slave at Work @ The Animation Centre" href="http://slurl.com/secondlife/Barwise/21/85/32/?img=http%3A//sawsl.files.wordpress.com/2008/06/saw_logo_small.png&#38;title=Slave%20at%20Work&#38;msg=The%20%20Animation%20Centre" target="_blank">The  Animation Centre in Barwise (21, 85, 32)</a></li>
</ul>
<p>All these locations are in-world. Next to these locations our products can also be found on websites:</p>
<ul>
<li>Apez (<a href="http://www.apez.biz/" target="_blank">http://www.apez.biz/</a>)</li>
<li>SL Exchange (<a href="http://www.slexchange.com/" target="_blank">http://www.slexchange.com/</a>)</li>
<li>OnRez (<a href="http://shop.onrez.com" target="_blank">http://shop.onrez.com</a>)</li>
</ul>
<p>Our products can also be found on the <a title="Meta Mart" href="http://www.metaversemart.com/" target="_blank">MetaHUD</a>. If you don't have one yet come to our <a title="Slave at Work Main Store" href="http://slurl.com/secondlife/Callingwood/175/5/69/?img=http%3A//sawsl.files.wordpress.com/2008/06/saw_logo_small.png&#38;title=Slave%20at%20Work&#38;msg=Slave%20at%20Work%20Main%20Store" target="_blank">main store in Callingwood</a>, where you'll find a <a title="Meta Mart" href="http://www.metaversemart.com/" target="_blank">Meta Mart</a> ATM. Click on "Get Free HUD" to get your MetaHUD.</p>
<p>And of course there are people reselling our items with our special Affilliate Vendors.</p>
<p>Further reports will be about new mall rentals, websites, etc... and removal of malls, websites, etc....</p>
<p>The <a title="Slave at Work Main Store" href="http://slurl.com/secondlife/Callingwood/175/5/69/?img=http%3A//sawsl.files.wordpress.com/2008/06/saw_logo_small.png&#38;title=Slave%20at%20Work&#38;msg=Slave%20at%20Work%20Main%20Store" target="_blank">Slave at Work</a> main store can be found in Callingwood. <a title="Slave at Work Main Store" href="http://slurl.com/secondlife/Callingwood/175/5/69/?img=http%3A//sawsl.files.wordpress.com/2008/06/saw_logo_small.png&#38;title=Slave%20at%20Work&#38;msg=Slave%20at%20Work%20Main%20Store" target="_blank">Click here to go to our store</a>.</p>
<h6><span style="color:#888888;">Second Life® and Linden Lab® are registered trademarks of Linden Research, Inc.<br />
No infringement is intended</span></h6>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fabelhaft]]></title>
<link>http://labwolf.wordpress.com/?p=426</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 07:53:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>labwolf</dc:creator>
<guid>http://labwolf.wordpress.com/?p=426</guid>
<description><![CDATA[Eigentlich könnte ich das auch im Zuge der Suchbegriffsliste in einigen Tagen abhandeln, aber ich g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich könnte ich das auch im Zuge der Suchbegriffsliste in einigen Tagen abhandeln, aber ich glaube das verdient einen eigenen Eintrag. Ich meine, Suchbegriffe wie "Wer ist Meister Reineke" sind ja noch okay. Aber ihr müsst doch zugeben, "Was ist ein Meister Reineke" ist doch zumindest <em>arg</em> unglücklich formuliert. Nein nein, es kann nicht angehen dass solche Unwissenheit herrscht. Schon in der Grundschule traktierte man kleine Kinder - darunter auch mich - mit Tierfabeln, von dem her dürfte man eigentlich als halbwegs bekannt voraussetzen, dass der Fuchs in Fabeln typischerweise als "(Meister) Reineke" bezeichnet wird. Gehört - finde ich - so ein bisschen zur Allgemeinbildung dazu, da braucht es keinen halbwegs zu einem Fetisch ausgewachsenen Fuchsfimmel oder sowas. *g*</p>
<p>So, in diese Kerbe gedenke ich noch ein wenig weiter zu hauen, allerdings ohne in geistig gar zu anspruchsvolle Ergüsse auszubrechen. [...]<!--more--></p>
<p>Wie schon gesagt: Mit Meister Reineke ist der Fuchs gemeint. Manchmal hört er auch auf Reinhard. Im Wikipedia-Eintrag zu "Fabel" gibt es <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fabel#Tiernamen_nach_der_germanischen_Fabeltradition" target="_blank">hier</a> eine nette Liste mit entsprechenden Tiernamen. Meister Petz (Bär), Adebar (Storch), Meister Lampe (Hase), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Isegrim" target="_blank">Isegrim</a> (Wolf) und Grimbart (Dachs) kannte ich noch. Aber hey, der Name für die Wölfin klingt schon arg plump: Gieremund. Also bitte. *g* Da ist ja die Füchsin (Ermelyn) noch besser dran. ^^</p>
<p>Interessant finde ich auch den Artikel zu "<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reineke_Fuchs" target="_blank">Reineke Fuchs</a>" - dem gleichnamigen Tierepos. Was man so vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reineke_Fuchs#Inhalt" target="_blank">Inhalt</a> zu lesen bekommt lässt den Fuchs allerdings nicht unbedingt im besten Licht erstrahlen. Nicht nur dass er Isegrims Gattin Gieremund "geschändet" haben soll (War ja irgendwie klar, nicht?) - aber lest selbst (Hervorhebung von mir):</p>
<blockquote><p>"Der Vorwurf Isegrims jedoch, Reineke habe seine Gattin Gieremund geschändet, veranlasst Nobel zu der Entscheidung, Isegrim und Reineke in einem öffentlichen Zweikampf gegeneinander antreten zu lassen. Für den Fuchs bedeutet dies das zweite Todesurteil, denn er ist dem Wolf körperlich unterlegen. Reineke gewinnt, <strong>indem er dem Wolf ins Auge kratzt, einen Strahl Urin in die Wunde schießt und Sand hinterher schmeißt</strong>; vom vor Schmerz rasenden Wolf in die tödliche Zange genommen, <strong>kneift er ihm kräftig in die Hoden</strong>. Das überzeugt das Publikum und veranlasst den König Nobel, Reineke zu seinem Rat und zum Kanzler des Reichs zu ernennen. <em>(Aus der Wikipedia)</em>"</p></blockquote>
<p>Das ist nicht fair! Autsch! Also das Füchse listig und verschlagen sind und auch in Fabeln so dargestellt werden, okay, aber sowas?! In einer alten Ausgabe von Brehm's Tierleben wird Reineke ja zudem noch dermassen über alle Wolken gelobt dass es sogar mir schon suspekt ist (vor allem weil der Wolf quasi als Schosstier Satans dargestellt wird). Aber darüber habe ich ja früher schon einige Worte verloren (Wen es interessiert, der kann im alten Blog mal suchen) Und der Drecksack wird dann auch noch belohnt. Tsss... Aber so gehts wohl zu, auf dieser Welt. Aber soviel zu "Tierfabeln sind Kinderkram". :D Wobei, die Märchen damals waren ja auch nicht grad ohne... ;)</p>
<p>Ausserdem stach mir noch <a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5f/Kaulbach.reineke.sieger.jpg" target="_blank">diese Illustration</a> ins Auge. <em>Na, was fällt euch an dem Fuchs auf?</em> *g* (Abgesehen von der antropomorphen Darstellung - wie es der Fabel halt auch entspricht - und dem recht dämlichen Gesichtsausdruck. ^^) Nein nein nein, Füchse sind ja nette Tierchen aber Meister Reineke nachdem was er Isegrim angetan hat so zu rühmen, das gehört sich nicht. Das finde ich nicht richtig! *schmoll* lol</p>
<p>Na, egal. Wer diese Fabel lesen möchte, der kann es <a href="http://www.digibib.tu-bs.de/view_page.php?page=7&#38;nav=+&#124;%3C+&#38;minpage=1&#38;max_page=162&#38;suffix=jpg&#38;url=http%3A%2F%2Fbib1lp1.rz.tu-bs.de%2Fdocportal%2Fservlets%2FMCRFileNodeServlet%2FDocPortal_derivate_00000258&#38;offset=0" target="_blank">hier</a> (nach der Lübecker Ausgabe von 1498) versuchen oder sich <a href="http://www.gutenberg.org/dirs/etext00/8fchs10.txt" target="_blank">diese</a> besser lesbare <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reineke_Fuchs_(Goethe)" target="_blank">Fassung von Goethe</a> zu gemüte führen.</p>
<p>Wen es interessiert, der möge auch mal einen Blick in dieses (englischsprachige) <a href="http://bestiary.ca/index.html" target="_blank">Bestiarium</a> werfen. Hier die Einträge zu <a href="http://bestiary.ca/beasts/beast179.htm" target="_blank">Fuchs</a> und <a href="http://bestiary.ca/beasts/beast180.htm" target="_blank">Wolf</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Brauser :-)]]></title>
<link>http://selerwil.wordpress.com/?p=744</link>
<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 10:48:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Selerwil</dc:creator>
<guid>http://selerwil.wordpress.com/?p=744</guid>
<description><![CDATA[Da ja dieser Tage das Thema Brauser in vieler Leute Munde war oder eben auch am PeCe &#8216;ne Rolle]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Da ja dieser Tage das Thema Brauser in vieler Leute Munde war oder eben auch am PeCe 'ne Rolle spielte, hab ich mal geschaut, wie bei mir hier die Verteilung so aussieht.<br />
Da führt der MIE noch, vorm FeuerFuchs.<br />
Mal sehen, wie es so in nächster Zeit aussieht, ob sich das zugunsten der Füchse verschiebt.<br />
Will c.  :P</p>
<p><img src="http://selerwil.files.wordpress.com/2008/06/brauser0608a.jpg" width="490" height="139"><br />
Zum Thema <a href="http://selerwil.wordpress.com/2008/06/18/feuerfuchs-die-dritte/" target="_blank">FeuerFuchs drei</a>! :mrgreen:</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[TT /// NOBIS]]></title>
<link>http://tapetentiere.wordpress.com/?p=100</link>
<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 07:00:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>syl /// tapetentiere</dc:creator>
<guid>http://tapetentiere.wordpress.com/?p=100</guid>
<description><![CDATA[
logo &amp; character for nobis communication services.
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://tapetentiere.files.wordpress.com/2008/06/nobislogo3212.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-101" src="http://tapetentiere.wordpress.com/files/2008/06/nobislogo3212.jpg" alt="" width="321" height="201" /></a></p>
<p>logo &#38; character for <a href="http://www.nobis.la" target="_blank">nobis communication services.</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tierische Nachbarn]]></title>
<link>http://ellesmere.wordpress.com/?p=217</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 10:58:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Xandriah</dc:creator>
<guid>http://ellesmere.wordpress.com/?p=217</guid>
<description><![CDATA[Letztes Jahr hatten wir Besuch von einem Reh, jetzt haben sich Füchse hinterm Haus angesiedelt:


W]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Letztes Jahr hatten wir Besuch von einem Reh, jetzt haben sich Füchse hinterm Haus angesiedelt:</p>
<p><a href="http://ellesmere.files.wordpress.com/2008/06/p6160261.jpg"></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://ellesmere.files.wordpress.com/2008/06/p61602612.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-221" src="http://ellesmere.wordpress.com/files/2008/06/p61602612.jpg" alt="" width="480" height="313" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Wahrscheinlich ist es eine Fähe und ein Rüde, die zwischen den Bäumen und Sträuchern ihren Bau angelegt haben. Dann haben sie vielleicht auch schon Junge. Ein bisschen schreckhaft sind sie noch, obwohl sie sich mitten am Tag auf die Wiese trauen (Füchse sind normalerweise nur in der Dämmerung aktiv). Aber sobald jemand bei uns auf dem Balkon steht und ein Geräusch macht, sind sie weg. Ob die wissen, wie sicher sie hier sind? Mein Vater wollte sie schon mit Katzenfutter locken, da war Muttern aber dagegen :D</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Luhmann: Complexity can be Handled only by Complexity]]></title>
<link>http://aflicktion.wordpress.com/?p=45</link>
<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 17:16:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Maureen Flynn-Burhoe</dc:creator>
<guid>http://aflicktion.wordpress.com/?p=45</guid>
<description><![CDATA[A summary by Maureen Flynn-Burhoe of Hornung (1998 ) on Luhmann: Complexity: non-intervention and ob]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>A summary by Maureen Flynn-Burhoe of Hornung (1998 ) on Luhmann: Complexity: non-intervention and observation</p>
<p>In Fuchs discussion of the work of Niklas Luhmann, an impassioned theorist. Luhmann argued that the role of sociology was to develop a theory that would provide a better and more complex understanding of the world. This could be done by developing a description and analysis of modern society through observation of society in its minute details.  However, in its role as a science, sociology should not try to provide recipes to improve the world. The functional differentiation between sociology and politics should be respected.</p>
<p><span style="color:#000080;">In this way ethics should not determine sociological theory rather ethics depends on sociological theory.</span></p>
<p>Professor Hornung, the President of the University of Marburg, acknowledged that Luhmann's restriction to observation and non-intervention may seem to be an unaffordable luxury in crisis-ridden times.  Hornung admits that sociologists  "are in fact under daily pressure in our jobs to "produce" both scientific results and students to the precise profiles requested by the economy and the "market". But he cautions against ignoring Luhmann's lesson that</p>
<blockquote><p>"complexity can be handled only by complexity (Hornung 1998)."</p></blockquote>
<h3>Shifting Words, Shifting Worlds</h3>
<p>In the address written at the time of Niklas Luhmann death in 1998, Dr. Bernd R. Hornung, , described Luhmann as the "most important contemporary intellectual leader and representative of systems science in sociology." The influence of his new challenges and new perspectives extended far beyond sociology. Empassioned by theory, Luhmann provided new and influential perspectives which challenge the "army of  "regular scientists." Luhmann combined the theory of the organization of the living of Maturana and Varela with his own complex reasoning and "transferred it to sociology, where it became soon a cornerstone of his own monumental construction of theory." In this theory the observer plays a key role by observing minute differences which impact on shifting terms, words and worlds (Hornung 1998).</p>
<p>"A considerable part of his life work consists in applying his abstract, complex frame of theoretical reference to virtually all areas of society, from the internal workings of administration to global ecological problems, from politics and economy to arts, love, and religion. Aiming at a universal theory of society no sector of society was left out in his attempt to apply, test, and further develop his theory." In order to expand his theory Luhmann entered into a scholarly confrontation with Habermas' theory (1971). See Hornung (1998).</p>
<p>Luhmann, a student of Talcott Parsons at Harvard in 1960-1, is a successor to but not a follower of, Parsons. They both attempted to develop a grand sociological theory that was universal and all encompassing (Hornung 1998).</p>
<p>In 1968, as Professor of Sociology at the newly founded Reform University of Bielefeld he devoted his full energy to his theory of modern society.  He was inspired somewhat by Husserl's phenomenology but primarily by  systems theory and cybernetics in his own efforts to develop a description of society (Hornung 1998).</p>
<h3>Luhmann's Methodology: History, Legal Theory not Empirical Measurement</h3>
<p>Informed by his love for history and using the tools of legal theory which involved library research and case studies Luhmann's project was to study society as a whole and develop a theory of modern society. His methods were not those of a natural scientist. He did not use an ethnological style of participant observation nor empirical measurement, data collection, and statistical hypothesis testing as a way to construct theory  (Hornung 1998).</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Firefox - Downloadday]]></title>
<link>http://wienwien.wordpress.com/?p=36</link>
<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 08:21:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>weana</dc:creator>
<guid>http://wienwien.wordpress.com/?p=36</guid>
<description><![CDATA[Sicher habens schon alle mal gelesen, ich ja auch.
Da es heute soweit ist, gleich hier der Link zum ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Sicher habens schon alle mal gelesen, ich ja auch.<br />
Da es heute soweit ist, gleich hier der Link zum <strong>neuen Firefox</strong></p>
<p><a href="http://www.spreadfirefox.com/node&#38;id=237463&#38;t=284"><br />
<img src='http://www.spreadfirefox.com/files/images/affiliates_banners/180x150_02_de.png' alt='Firefox 3 - heute herunterladen. ' class='alignnone' /></a><br />
<a href="http://www.spreadfirefox.com/node&#38;id=237463&#38;t=284">Download Day - Firefox 3 - deutsch</a></p>
<p>Am Besten gleich draufklicken, dann ist es erledigt. Wenns mal viel Action gibt, nochmal probieren.<br />
Bin schon gespannt (hab die Beta nicht selber getestet, sondern nur die Berichte darüber gelesen). <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/features/">Klingt ja alles sehr vielversprechend</a>.<br />
Besonders interessant finde ich:</p>
<ul>
<li>neue Lesezeichenverwaltung</li>
<li>neue Speicherverwaltung und schnelleres Javascript</li>
<li>bessere Tabs</li>
</ul>
<p>So wie es aussieht, kann ich mir jetzt einige Addons ersparen. Das freut mich auch, denn ich hab Massen davon (gibt einfach so viele praktische).  Werde hin und wieder auch berichten, wenn ich was Schönes gefunden hab für den dritten Fuchs. </p>
<p><a href="http://www.spreadfirefox.com/de/worldrecord//?country=AT#country_pledge"><strong>Hier</strong></a> könnt Ihr auch schauen, von welchem Land am häufigsten heruntergeladen wird. In der Auswahl "Wählen Sie eine Region" ist Österreich an letzter Stelle zu finden, das liegt an der englischen Sortierung. Ansonsten halt über die Weltkarte (Flashapplet). </p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[FeuerFuchs die dritte!]]></title>
<link>http://selerwil.wordpress.com/?p=718</link>
<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 07:39:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Selerwil</dc:creator>
<guid>http://selerwil.wordpress.com/?p=718</guid>
<description><![CDATA[
Auch wenn es die meisten eh sicher schon wissen, Firefox 3 steht bereit.
Er soll mehr Ordnung bring]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://selerwil.files.wordpress.com/2008/03/animeyes.gif?w=24&#38;h=12" align="right"><br />
Auch wenn es die meisten eh sicher schon wissen, <b>Firefox 3 steht bereit</b>.<br />
Er soll mehr Ordnung bringen, mehr Durchblick verschaffen und mehr Komfort bieten.<br />
Die Beliebtheit des Firefox scheint vor allem bei Privatnutzern dem Internet Explorer inzwischen den Rang abgelaufen zu haben. Wobei hier sehr unterschiedliche Angaben im Netz zu finden sind.<br />
Sei es wie es sei, weitere Infos auch <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,560169,00.html" target="_blank">hier</a>!<br />
Und zum <b>download</b> geht es <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/" target="_blank">hier lang</a>.  :)  <a href="http://www.spreadfirefox.com/de/worldrecord" target="_blank"><b><font color="red">DOWNLOADDAY</font></b></a>  <a href="http://www.spreadfirefox.com/node&#38;id=0&#38;t=283" target="_blank"><img src="http://www.spreadfirefox.com/files/images/affiliates_banners/80x15_dday_de.png" border="0" alt="Download Day - German"></a></p>
<p><a href="http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/" target="_blank"><img src="http://selerwil.files.wordpress.com/2008/06/firefox3-0608a.jpg" width="490" height="285" border="0"></a><br />
Und wer es mag ...<br />
<!--more--><br />
... im Google-Pack:</p>
<p><a href="http://www.firefox.de" target="_blank"><img src="http://selerwil.files.wordpress.com/2008/06/firefox3-0608.jpg" width="490" height="285" border="0"></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bundeswehr - Heer]]></title>
<link>http://militaryvids.wordpress.com/?p=49</link>
<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 18:47:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>mccl4ne</dc:creator>
<guid>http://militaryvids.wordpress.com/?p=49</guid>
<description><![CDATA[
This is a video about the german ground forces, called &#8220;Heer&#8221;. This video is only prese]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/CH6iucfnJUQ'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/CH6iucfnJUQ&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>This is a video about the german ground forces, called "Heer". This video is only presenting the vehicles.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Austria - Croazia (0-1), Modric guastafeste]]></title>
<link>http://ben21sblog.wordpress.com/?p=538</link>
<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 13:28:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ben21</dc:creator>
<guid>http://ben21sblog.wordpress.com/?p=538</guid>
<description><![CDATA[

Seconda giornata, esordio della seconda padrona di casa, seconda sconfitta, secondo 1 a 0. Tutto m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ben21sblog.files.wordpress.com/2008/06/austriacroazia.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-537" src="http://ben21sblog.wordpress.com/files/2008/06/austriacroazia.jpg" alt="" width="400" height="99" /></a></p>
<p><a href="http://ben21sblog.files.wordpress.com/2008/06/austria-croazia-110.jpg"><img src="http://ben21sblog.wordpress.com/files/2008/06/austria-croazia-110.jpg" alt="" width="400" height="225" class="alignnone size-full wp-image-709" /></a></p>
<p>Seconda giornata, esordio della seconda padrona di casa, seconda sconfitta, secondo <strong>1 a 0</strong>. Tutto molto lineare anche a <strong>Vienna</strong>, dove una cinica ma poco tecnica Austria perde per un rigore (sacrosanto) calciato dal gioiello croato <strong>Modric</strong>. Partita un pò noiosa, molto combattuta, con pochi tocchi di classe e molti contrasti.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Dunque sfortunata anche l'<strong>Austria</strong>, che in realtà ha cominciato malissimo concedendo un <strong>rigore</strong> subito agli avversari per un <strong>fallo grossolano</strong>. Forti del vantaggio, i Croati hanno fatto il gioco per una buona mezz'ora, sono andati vicini al raddoppio un paio di volte, ma hanno sofferto la forza e l'altezza dei difensori Austriaci. Così i padroni di casa si sono svegliati nell'ultimo quarto d'ora del primo tempo e per tutto il secondo tempo, producendo molte azioni e molte occasioni, ma <strong>mai il gol del pareggio</strong>.</p>
<p>L'Austria da la sensazione di essere una squadra <strong>non messa bene in campo</strong>, ognuno gioca per se, in ogni modo, significativo infatti il numero di <strong>falli</strong>, e non c'è un vero e proprio faro, uno che giostra il gioco. O meglio, <strong>era in panchina</strong>, ed è entrato solo a metà secondo tempo, cambiando il volto alla partita: parlo di <strong>Ivica Vastic</strong>.</p>
<p>Invece quel giocatore che fa da faro ce l'ha la Croazia, e parlo invece di <strong>Modric</strong>, che segna il rigore, ma sopratutto mette ordine a centrocampo e confeziona assist splendidi, peccato per qualche errore di troppo, forse poca esperienza, ma crescerà bene il giocatore del Tottenham. Croazia più quadrata come squadra, che però da la sensazione di essere troppo staccata, ad un certo punto della gara <strong>Difesa e Centrocampo non aiutavano le due punte</strong>, che erano costrette a tenere palla contro i mastini austriaci. Mi è piaciuto moltissimo <strong>Olic</strong> della Croazia, un vero lavoratore, con i piedi buoni, da osservare anche nelle prossime partite.</p>
<p>La Croazia comunque fa suo quel motto che dice "nel calcio vince chi sbaglia di meno" e porta a casa 3 punti pesanti, bravo e fortunato <strong>Bilic</strong>.</p>
<p><a href="http://www.repubblica.it/2008/06/sezioni/sport/calcio/europei/austria-croazia/austria-croazia/austria-croazia.html">Cronaca della partita.</a></p>
<p><strong>AUSTRIA-CROAZIA 0-1 </strong></p>
<p><strong>AUSTRIA (3-4-1-2):</strong> Macho 6; Proedl 6.5, Stranzl 6, Pogatetz 5.5; Standfest 6, Aufhauser 6, Saumel 5 (16'st Vastic 6.5), Gercaliu 5.5 (24'st Korkmaz 6.5); Ivanschitz 6.5; Harnik 5, Linz 5 (28'st Kienast 6).<br />
In panchina: Manninger, Ozcan, Fuchs, Leitgeb, Katzer, Garics, Patocka, Hiden, Kienast, Hoffer.<br />
Allenatore: Hickersberger 5.5.<br />
<strong>CROAZIA (4-4-2):</strong> Pletikosa 6.5; Corluka 6, Simunic 6, R.Kovac 6, Pranjic 5.5; Srna 6.5, N.Kovac 6, Modric 6.5, Kranjcar 5.5 (16'st Knezevic 6); Olic 6.5 (37'st Vukojevic sv), Petric 5.5 (27'st Budan 6).<br />
In panchina: Galinovic, Runje, Simic, Vejic, Rakitic, Kalinic, Pokrivac, Leko, Klasnic, Budan.<br />
Allenatore: Bilic 6.5.<br />
<strong>ARBITRO:</strong> Vink (Olanda) 6.5.<br />
<strong><br />
RETI:</strong> 4'pt Modric (rig.).</p>
<p><strong> NOTE: </strong>cielo sereno, terreno in buone condizioni. Spettatori: 50 mila. Ammoniti: Pogatetz, Saumel, R.Kovac, Proedl. Angoli: 7-4 per la Croazia. Recupero: 2', 3'.</p>
[gallery]
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie Literatur in Europa gemacht wird]]></title>
<link>http://norberto42.wordpress.com/?p=27</link>
<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 07:11:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>norberto42</dc:creator>
<guid>http://norberto42.wordpress.com/?p=27</guid>
<description><![CDATA[
Vortrag vor der Friedrich-Spee-Akademie, gehalten am 2. Juni 2008 im Hotel Elisenhof, Mönchengladb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><span style="color:#0000ff;"><strong>Vortrag</strong></span> vor der Friedrich-Spee-Akademie, gehalten am 2. Juni 2008 im Hotel Elisenhof, Mönchengladbach</p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><strong><span style="text-decoration:underline;">Einleitung</span></strong><strong>: </strong></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><strong><span style="text-decoration:underline;">Was ist eine Fabel?</span></strong></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Beginnen wir, wie es sich für einen guten Lehrer gehört, nicht mit theoretischen Überlegungen oder einer Definition, sondern mit einem Beispiel:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span> <strong>Der Fischer mit der Flöte</strong></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Ein Fischer, der Flöte blasen konnte, nahm seine Flöte und seine Netze und ging zum Meer. Er stellte sich auf einen Felsvorsprung und spielte zunächst ein Lied. Denn er glaubte, dass die Fische von selbst aus dem Wasser springen würden, um den lieblichen Klang zu hören. Aber obwohl er sich sehr anstrengte, hatte er keinen Erfolg. Er warf seine Flöte weg, nahm das Netz, schleuderte es in das Wasser hinab und fing viele Fische. Dann warf er sie aus dem Netz heraus auf den Strand, und als er sie zappeln sah, sagte er: »Ach, ihr elendesten Geschöpfe, als ich Flöte blies, wolltet ihr nicht tanzen, jetzt aber, wo ich damit aufgehört habe, tut ihr es.« (<span style="text-decoration:underline;">Äsop</span>)</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Was ist eine Fabel?  Jeder meint zu wissen, was eine Fabel ist: „eine Erzählung, in der Tiere reden und die eine Moral enthält“ (Schöne Fabeln des Altertums. Ausgewählt und übertragen von <span style="text-decoration:underline;">Horst Gasse</span>, 1955, S. 5) Ein bisschen schlauer ist schon, was <span style="text-decoration:underline;">Johannes Irmscher</span> in der Einleitung seiner großen Sammlung „Antike Fabeln“, 1999 (erstmals 1978), S. V schreibt: „eine kurzgefaßte Erzählung in Prosa und mitunter auch in Versform, die eine allgemeingültige Wahrheit mit der ausgesprochenen Absicht der Belehrung sinnfällig zu machen sucht“; darin treten dann gelegentlich Götter, häufiger Menschen aus dem Alltag, selten Pflanzen und Steine, regelmäßig aber mit menschlichen Zügen ausgestattete Tiere handelnd auf. - Ich möchte mit Ihnen an dem Beispiel, das wir gerade gehört haben, prüfen, ob das alles stimmt:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span>   </span></span></span></span><span><span><span>Wenn Sie gut zugehört haben, dann sehen Sie:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>1. Es sprechen keine Tiere und es gibt keine Moral (gegen Irmscher).</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>2. Es tritt zwar mit dem Fischer ein Mensch aus dem Alltag auf, aber eine Absicht zur Belehrung kann ich nicht erkennen.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span>   </span>Vielmehr finde ich statt der Belehrung ein Wortspiel mit einer witzigen Umkehr des Normalen (+ Chiasmus):</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>die Flöte blasen / nicht tanzen</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>zu tanzen beginnen / die Flöte nicht blasen,</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>wobei das Zappeln der armen Fische metaphorisch als Tanzen begriffen wird. Bei Irmscher ist dann eine aus dem Zwang der Erwartung irgendwann angehängte Moral zu finden: „Für Leute, die etwas zu unpassender Zeit machen, schickt sich diese Fabel.“ [Irmscher, S. 18] - Das ist natürlich Unsinn: Kein Fischer kommt auf die Idee, durch Flötenspiel Fische ans Ufer zu locken; hier liegt keine Belehrung dummer Fischer vor, hier herrscht einfach Freude am witzigen Wortspiel; aber weil ein Fabel vermeintlich eine Lehre haben muss, wird eben eine - unpassende! - erfunden.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span style="text-decoration:underline;"><strong>1. Teil</strong></span></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span style="text-decoration:underline;"><strong>Die Fabel von der Lerche (Haubenlerche</strong></span><strong>)</strong></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>An der Fabel von der Haubenlerche und ihren Jungen auf dem Feld möchte ich zeigen,</span></span></span><span><span><span> wie man mit Fabeln umgeht, wenn man sie in ihrem Bestand bewahrt.</span></span></span><span><span><span>In der Fassung von <span style="text-decoration:underline;">Sebastian Brant</span> (1501) lautet <span style="text-decoration:underline;">Äsops</span> Text so: </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><strong>Über die Verlässlichkeit von Freunden</strong></span></span></span><span><span><span> </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Eine Haubenlerche hatte ihr Nest in einem Getreidefeld, das vor der Zeit reif wurde. So fürchtete sie, dass es abgeerntet werden würde, bevor ihre Küken flügge waren. Jedesmal, bevor sie auf Nahrungssuche ging, trug sie ihren Küken auf, ihr von allen ungewöhnlichen Vorkommnissen genau zu berichten.<span>   </span><span>   </span><span>  </span><span> </span></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Der Besitzer des Feldes aber befahl seinem Sohn, die Freunde zum Mähen des Feldes herbeizubitten. Als die Haubenlerche dies hörte, beruhigte sie ihre Küken, es sei noch nichts zu befürchten. Als die Freunde am nächsten Tag ausblieben, befahl der Besitzer seinem Sohn, die Verwandten zu bitten. Wieder beruhigte die Mutter ihre Küken. Als die Verwandten nicht kamen, sagte der Besitzer schließlich zu seinem Sohn: „Morgen wollen wir beide selbst zur Sichel greifen und die Ernte mit eigener Hand einbringen.“ Als die Mutter dies von ihren Küken erfuhr, sagte sie: „Jetzt ist es an der Zeit wegzuziehen.“</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span style="text-decoration:underline;">Kommentar</span>: Was man selbst tun kann, soll man selbst tun und nicht von anderen erwarten. </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Die Moral am Schluss dürfte von Sebastian Brant stammen. Der Aufbau der Erzählung ist ganz einfach: Am Anfang wird die Ausgangssituation (Lerchen) beschrieben (bis „berichten“): Dem Reifezustand des Feldes entspricht die Sorge der Lerche; ihr Auftrag an die Küken, ihr ungewöhnliche Vorkommnisse zu berichten, schafft den Anknüpfungspunkt für das erzählte Geschehen. Ganz untypisch ist dann das dreigliedrige Schema des Geschehens mit der Variation im Plan des Bauern, wer arbeiten soll: die Verwandten, die Freunde, er selbst mit seinem Sohn. Wieso die Lerche ihre Küken zunächst beruhigt und mit ihnen schließlich aufbrechen will, wird nicht erklärt - da ist also noch Material, welches später gestaltet werden kann. Es gibt auch eine kleine Spannung zwischen dem Text und der angehängten Moral. Im Text geht es darum, was man von dem zu halten hat, was die Leute als ihr Vorhaben ankündigen: Während die jungen Lerchen alles wörtlich glauben, weiß die alte Lerche, wann es wirklich ernst wird; in der Moral wird man ermahnt, sich nicht, wie der Bauer es zunächst getan hat, auf andere zu verlassen, sondern Aufgaben selbst anzupacken, damit etwas geschieht. - Hier sieht man einmal, wie schwer es ist, die Pointe einer Fabel zu erfassen, und sieht zweitens, wie der Zwang wirkt, so etwas wie eine „Moral“ zu (er)finden.  </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Erzählerisch etwas stärker ausgearbeitet ist folgende Fassung von Äsops Fabel: </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><strong>Die Lerche</strong></span></span></span><span><span><span> </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Tief im Kornfelde versteckt, hatte eine Lerche ihr Nest gebaut. Da ging eines Tages der Bauer sein Feld entlang, musterte die Ähren und sagte vor sich hin: »Das Korn ist reif. Ich muss meine Freunde bitten, dass sie mir helfen, es zu schneiden!«  Diese Worte hörten vier junge Lerchen, welche im Nest lagen. Oh, wie erschraken sie! »Mutter, Mutter!« schrien sie, »wir müssen sterben! Das Feld soll gemäht werden, und wir können noch nicht fliegen.« »Beruhigt euch«, antwortete die alte Lerche, »noch ist keine Gefahr! Solange der Mann von der Hilfe seiner Freunde spricht, kann er die Arbeit nicht dringend finden.« Aber von diesem Tage an mussten die kleinen Lerchen fleißig das Fliegen üben. Und siehe, da kam der Bauer wieder sein Feld besehen. Schon war das Getreide an machen Stellen überreif, sodass die Körner aus den Hülsen fielen. »Nun kann ich nicht länger warten«, seufzte der Bauer, »noch heute muss ich Knechte dingen und sie an die Arbeit schicken.« Da rief die Lerchenmutter eiligst ihren Kindern zu: »Meine Kinder, meine Kinder, macht euch bereit! Wir müssen noch heute das Nest verlassen, denn jetzt hat er es aufgegeben, auf seine Freunde zu bauen, jetzt will er die Arbeit selbst in die Hand nehmen. Und das ist schlimm für uns!« </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Man merkt hier einmal die Ausweitung der erzählerischen Momente, etwa in der Verwendung der wörtlichen Rede; gleichzeitig werden die Besuche des Bauern auf zwei reduziert, womit der fabeltypsiche Kontrast zwischen dem leichtfertigen und seinem ernsthaften Planen deutlicher wird. Die Lerche hat es auch übernommen, ihren Kindern die Bedeutung der Gedanken des Bauern zu erklären. Wann ist ernsthaft damit zu rechnen, dass etwas geschieht? Wenn jemand die Arbeit selbst in die Hand nimmt.  Diese etwas für Kinder ausgeschmückte Fassung entspricht dem Text des <span style="text-decoration:underline;">Babrios</span>, der die Äsopische Fabel in Verse gefasst hatte. Unter dem Titel „Die Haubenlerche während der Ernte“ steht diese Fabel in der Sammlung „Antike Fabeln. Herausgegeben und ... übersetzt von <span style="text-decoration:underline;">Johannes Irmscher</span>“, Berlin 1999, S. 285. Die beiden entscheidenden Sätze der Lerche lauten dort: „Wer nämlich auf die Freunde rechnet, hat es noch nicht eilig.“ und  „Jetzt mäht er nämlich selber und verlässt sich nicht mehr auf die Freunde.“ -  Der letzte Satz in der uns vorliegenden Kinderfassung („Und das ist schlimm für uns.“) passt nicht recht zum Fabelgeschehen; er ist eine Konzession an den Typus der Tiergeschichte, genau wie der Satz vom Fliegenüben.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Die Fassung, die ich am längsten kenne und sehr schätze, stammt von <span style="text-decoration:underline;">Christian Fürchtegott Gellert</span> (1715-1769); der war nicht nur Professor für Moral, Poesie und Rhetorik, sondern hat auch „Fabeln und Erzählungen“ veröffentlicht (1746-1748), wodurch er berühmt wurde: </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><strong>Die Lerche im Kornfeld</strong></span></span></span><span><span><span>  </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>In einem großen Kornfeld hatte eine Lerche ihr Nest gebaut, mitten unter die schwankenden, grünen Halme. Als das Korn höher und höher wuchs und eines Tages die Ähren gelb und dick wurden, begann sich die Lerche um ihre Jungen zu sorgen. „Wir werden von hier fortziehen müssen“, dachte sie, „bevor die Schnitter kommen, mein Nest zerstören und meine Jungen töten.“</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Jeden Morgen, wenn die Lerche auf der Suche nach Futter ihr Nest verlassen musste, befahl sie daher ihren Jungen, genau aufzupassen und ihr am Abend zu erzählen, was sie gehört hätten.  </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Eines Tages, als die Lerche wieder fortgeflogen war, kam der Bauer und sagte: „Es ist Zeit, dass wir mit der Ernte beginnen. Ich will zu meinen Nachbarn gehen und sie bitten, mir bei der Arbeit zu helfen.“  Die kleinen Vögel im Nest erschraken, und als ihre Mutter heimkam, zwitscherten sie aufgeregt und erzählten ihr, was der Bauer gesagt hatte. Aber die Lerche beruhigte ihre Kinder. „Noch brauchen wir keine Angst zu haben“, sagte sie, „wenn er auf seine Nachbarn wartet, wird es lange dauern, bis dieses Korn geschnitten wird.“  Am nächsten Tag kam der Bauer wieder auf das Feld und sagte: „Das Korn ist schon ganz reif, wir müssen es in die Scheune bringen. Sohn, geh sofort zu allen Verwandten und bitte sie, uns bei der Ernte zu helfen.“  „Aber jetzt müssen wir bestimmt fortziehen“, zwitscherten die Jungen wieder aufgeregt. „Keineswegs! Seid ohne Sorge!“ antwortete die Lerche. „Seine Verwandten müssen auf ihren eigenen Feldern arbeiten. Noch können wir in unserem alten Nest bleiben.“  Am dritten Tag kam der Bauer wieder und sah, wie sich die Halme unter der Last der reifen Ähren beugten. „Wir dürfen nicht länger warten“, rief er. „Sohn, geh sofort auf den Markt und wirb Erntearbeiter an. Morgen wollen wir beginnen.“  „Nun müssen wir gehen“, rief die Lerche, als die Kinder erzählten, was sie gehört hatten. „Wenn ein Mann seine Arbeit in die eigenen Hände nimmt, statt sich auf andere zu verlassen, so besteht die Möglichkeit, dass die Arbeit getan wird.“ </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Die Pointe ist der letzte Satz - welch ein Satz: „Wenn ein Mann seine Arbeit in die eigenen Hände nimmt, statt sich auf andere zu verlassen, so besteht die Möglichkeit, dass die Arbeit getan wird.“</span></span></span><span><span><span> Das ist Weisheit - eine Sentenz, die beinahe überspielt, dass mittels ihrer der Streit zwischen der Lerche und ihren Jungen entschieden wird. </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Nachdem die Ausgangssituation in den beiden ersten Absätzen beschrieben worden ist, setzt das erzählte Geschehen mit dem ein, was „eines Tages“ geschah (wie bei Babrios); dem folgt das Geschehen des nächsten Tages und des dritten Tages. Die erzählerischen Elemente sind wieder schön ausgebaut: mittels der wörtlichen Rede, mit Erwähnung vom Erschrecken der Jungen und ihrer Beruhigung durch die Mutter. Ganz klar ist vom Erzähler die Pointe erfasst: Die Lerche weiß etwas, die Lerche erklärt es den Unwissenden: ihren Jungen; diese repräsentieren im Text die Leser. Aber auch die Lerche repräsentiert den Leser; denn der weiß das eigentlich auch, was die Lerche weiß. Beim Leser wird also das Wissen, das er hat, in ein explizites Wissen, ein bewusstes Wissen überführt; in diesem Vorgang liegt denn auch so etwas wie eine Mahnung, die der Leser an sich selbst richtet: Nur was du selber anpackst, kann verwirklicht werden. Vor diesem Hintergrund stört mich ein wenig die Aufforderung „Sohn, geh sofort auf den Markt und wirb Erntearbeiter an“ ein wenig; die arbeiten ja nur für Bezahlung, aber immerhin arbeiten sie. Die entlöhnten Garbenbinder und Schnitter stammen aus der Version des Babrios; offensichtlich zählt das Unternehmen, Arbeiter anzustellen so viel wie der Beschluss, etwas selber anzupacken. Die wahre Einsicht steht im letzten Satz der Lerche: „Wenn ein Mann seine Arbeit in die eigenen Hände nimmt, statt sich auf andere zu verlassen, so besteht die Möglichkeit, dass die Arbeit getan wird.“ Und das gilt natürlich auch für Frauen - aber dass die arbeiten, wurde anscheinend entweder nicht beachtet oder 1750 als selbstverständlich vorausgesetzt.  Eine typische Form der Bearbeitung alter Fabeln führt dann <span style="text-decoration:underline;">August Friedrich Ernst Langbein</span> (1757-1835) vor; er setzt die bereits gegebene Fabel in Verse, ein Verfahren, das viele vor ihm praktiziert haben: </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><strong>Die Wachtel und ihre Kinder</strong></span></span></span><span><span><span> </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Hoch wallte das goldne Weizenfeld</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>und baute der Wachtel ein Wohngezelt.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Sie flog einst in Nahrungsgeschäften aus</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>und kam erst am' Abend wieder nach Haus.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Da rief der Kindlein zitternde Schar:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>„Ach, Mutter, wir schweben in großer Gefahr!</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Der Herr des Feldes, der furchtbare Mann,</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>ging heut mit dem Sohn hier vorbei und begann:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Der Weizen ist reif, die Mahd muß geschehn;</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>geh, bitte die Nachbarn, ihn morgen zu mähn.“</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>„Oh“, sagte die Wachtel, „dann hat es noch Zeit,</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>nicht flugs sind die Nachbarn zum Dienste bereit.“</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Drauf flog sie des folgenden Tages aus</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>und kam erst am Abend wieder nach Haus.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Da rief der Kindlein zitternde Schar:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>„Ach, Mutter, wir schweben in neuer Gefahr !</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Der Herr dieses Feldes, der furchtbare Mann,</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>ging heut mit dem Sohn hier vorbei und begann:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Uns ließen die treulosen Nachbarn im Stich;</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>geh ringsum zu unsern Verwandten und sprich:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Wollt ihr meinen Vater recht wohlgemut sehn,</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>so helfet ihm morgen sein Weizenfeld mähn!“</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>„Oh“, sagte die Wachtel, „dann hat es noch Zeit,</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>nicht flugs ist Verwandtschaft zur Hilfe bereit.“</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span> </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Drauf flog sie des folgenden Tages aus</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>und kam erst am Abend wieder nach Haus.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Da rief der Kindlein zitternde Schar</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>„Ach, Mutter, wir schweben in höchster Gefahr.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Der Herr dieses Feldes, der furchtbare Mann,</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>ging heut mit dem Sohn hier vorbei und begann:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Uns ließen auch unsre Verwandten im Stich;</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>ich rechne nun einzig auf dich und auf mich.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Wir wollen, wenn morgen die Hähne krähn,</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>selbander uns rüsten, den Weizen zu mähn.“</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>„Ja“, sagte die Wachtel, „nun ist's an der Zeit!</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Macht schnell euch, ihr Kinder, zum Abzug bereit!</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Wer Nachbarn und Vettern die Hilfe vertraut,</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>dem wird nur ein Schloß in die Lüfte gebaut;</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>doch unter dem Streben der eigenen Hand</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>erblüht ihm des Werkes vollendeter Stand.“</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span> </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Die Wachtel entfloh mit den Kleinen geschwind,</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>und über die Stoppeln ging tags drauf der Wind.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span> Langbein verkürzt die Ausgangssituation auf zwei Verse und betont den Charakter der Erzählung, indem er dem Schluss noch zwei Verse vom Fortgang des Geschehens anhängt. Die Prägnanz der Gellert‘schen Lerche ist nicht erreicht, wenn Langbein auch auf die störenden Landarbeiter verzichtet. Dafür ist Langbeins Fassung dem klassischen Typus Fabel in ihrem Schluss am nächsten: Bei ihm ist die handelnde Wachtelmutter die Hauptfigur; sie entscheidet richtig und wird durch die Rettung der Sippe belohnt; anderntags fuhr über die Stoppeln nämlich der Wind.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span style="text-decoration:underline;">Fassen wir unsere Einsichten aus dem ersten Teil zusammen</span>: Alte Fabeln werden im Bestand überliefert, also weitererzählt und dabei auch ein bisschen verändert. Im Spiel von Wiederholung und Variation gewinnt eine Variation von selbst erhöhte Aufmerksamkeit.  In gewisser Weise zeigen die Verarbeitungen der alten Fabel Äsops nicht nur die Freude an der erzählerischen Finesse</span></span></span><span><span><span>, sondern auch an der Klärung der Pointe</span></span></span><span><span><span> von Äsops Geschichte, Freude auch am Versuch, die brillante Formulierung der Einsicht zu finden.</span></span></span><span><span><span>  </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span> </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span style="text-decoration:underline;"><strong>Exkurs: </strong></span></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span style="text-decoration:underline;"><strong>Die Gestalt des Fuchses in der Fabel</strong></span></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Auf den Fuchs komme ich deshalb, weil der Herr nicht nur in vielen Fabeln auftritt, sondern auch in unserer zweiten Beispielreihe. Am Fuchs wollen wir die Auffassung untersuchen, dass die Tiere immer bestimmte Eigenschaften verkörpern: „Der Fuchs ist dort der Schlaue, Listige, der nur auf seinen Vorteil bedacht ist.“ (Art. „Fabel“ in wikipedia) Schauen wir auf ein paar Beispiele, dann sehen wir, wie vorsichtig man (nicht nur) bei Fabeln mit allgemeinen Aussagen sein muss.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><strong>Der Fuchs und der Löwe</strong></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Ein Fuchs, der noch nie einen Löwen gesehen hatte, begegnete einst einem durch Zufall, und da er seiner gewahr wurde, erschrak er derart, dass er meinte, er müsse sterben. Als er ihm aber zum zweiten Mal in den Weg lief, fürchtete er sich wohl noch, aber nicht mehr so heftig wie beim ersten. Beim dritten Mal gar schwoll ihm so sehr der Mut, dass er herzutrat und mit dem Löwen redete.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Die Fabel zeigt, dass die Gewohnheit auch dem Furchterregenden seinen Schrecken nimmt. (Äsop)</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span> Was zeigt dieses Beispiel? Hier könnte der Fuchs durch jedes beliebige Tier ersetzt werden: Es ist keine Fabel vom Fuchs, sondern eine von der Macht der Gewohnheit. - Anders ist es beim Fuchs und dem Ziegenbock - man muss schon schlau oder listig sein, um sich auf Kosten des dummen Bocks zu retten:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span> <strong>Der Fuchs und der Boc</strong><strong>k</strong></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Der Fuchs war in einen Brunnen gefallen und musste notgedrungen darin bleiben, da er nicht wusste, wie er hinaufsteigen sollte. Ein Bock aber, der Durst litt, kam zufällig zu diesem Brunnen; er sah den Fuchs und fragte ihn, ob das Wasser gut sei. Der Fuchs, erfreut über dieses Zusammentreffen, erging sich in breiten Lobreden über die Vortrefflichkeit des Wassers und riet dem Bock, ebenfalls hinabzusteigen. Und der sprang auch ohne weiteres Überlegen hinunter, weil er nur an seinen Durst dachte.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span>   </span>Als er nun, nachdem er den Durst gelöscht hatte, mit dem Fuchs die Rückkehr überlegte, sagte dieser: „Sei guten Muts, Freund, noch weiß ich Rat, der uns beide retten kann! Stelle dich auf deine Hinterbeine, stemme die vorderen gegen die Wand und recke den Kopf recht in die Höhe, dass die Hörner ganz aufliegen, so kann ich leicht von deinem Rücken hinausspringen und auch dich retten!“</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span>   </span>Der Bock tat dies alles ganz willig. Mit einem Sprung war der Fuchs gerettet und verspottete nun den Bock voll Schadenfreude, der ihn hingegen mit Recht der Treulosigkeit beschuldigte. Endlich nahm der Fuchs Abschied und sagte: „Ich sehe schlechterdings keinen Ausweg zu deiner Rettung, mein Freund! Höre aber zum Dank meine Ansicht: Hättest du so viel Verstand gehabt wie Haare im Bart, so wärest du nie in diesen Brunnen gestiegen, ohne auch vorher zu bedenken, wie du wieder herauskommen könntest!“ (Äsop)</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Eine andere Fabel zeigt, wie der listige Fuchs sich auf seine List etwas einbildet und damit baden geht, ähnlich wie der schnelle Hase im Wettrennen gegen die Schildkröte:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span> <strong>Der Fuchs und das Eichhörnchen</strong></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Eines Tages begegnete das Eichhörnchen einem Fuchs. Höflich und anständig grüßte es ihn mit den Worten: „Guten Tag und viel Glück, lieber Vetter!“ „Der Teufel soll dein Vetter sein!“ gab der Fuchs zur Antwort. „Ich habe keinen so elenden Fegewisch in meiner Verwandtschaft! Wer bist du überhaupt und was beherrschst du für eine Kunst?“ Bescheiden sagte hierauf das Eichhörnchen: „Viel kann ich nicht; aber wenn mich einer fangen will, so erwischt er mich nicht! Ich kann nämlich bis in die Spitze des höchsten Baumes klettern!“ „Was soll das schon sein?“ versetzte geringschätzig der Fuchs, „ich habe immer einen ganzen Sack voll Künste bei mir!“ Da gewahrten sie beide den Jäger mit seinen Hunden, der auf der Jagd durch den Wald schweifte. Das Eichhörnchen machte einen kleinen Satz, kletterte auf einen nahen Baum und versteckte sich ganz oben im Geäst. Den Fuchs aber fingen die Hunde. Da rief ihm das Eichhörnchen von seinem Versteck aus zu: „Schnell, Herr Vetter, macht den Sack auf und holt eine Kunst heraus, sonst beißen Euch die Hunde!“ Darauf konnte der Fuchs aber schon nicht mehr antworten, denn die Hunde hatten ihn schon mausetot gebissen. (Armenisches Märchen)</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span> Es gibt eine weitere Fabel von Fuchs und Eichhörnchen, in der es weniger um die List als um die Überheblichkeit des Fuichses geht und in der der listige Fuchs zweiter Sieger ist:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span> <strong>Das Tischgebet</strong></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Ein hungriger Fuchs schlich einmal durch den Wald und sah ein junges Eichhörnchen von Ast zu Ast springen. Aus Erfahrung wusste er, dass sich diese Tiere nur durch eine List fangen lassen. Da sagte er zu ihm: „Gib nicht so an! Dein Vater war ein besserer Springer. Der musste beim Springen nicht einmal die Augen öffnen!“ Daraufhin schloss das Eichhörnchen die Augen, sprang los, verfehlte aber den Ast und stürzte auf die Erde, direkt vor die Nase des Fuchses. Der packte es mit dem Pfoten, aber bevor er es verschlingen konnte, sagte das Eichhörnchen vorwurfsvoll: „Weißt du auch, dass die Füchse früher viel besser erzogen waren als du? Bevor man zu fressen begann, wurde gebetet!“ Der Fuchs erwiderte: „Was mein Vater getan hat, will auch ich machen.“ Er legte seine Beute auf den Waldboden und fing zu beten an. Als er fertig war, wollte er das Eichhörnchen in aller Ruhe fressen, doch dieses saß längst auf einem Baum und verspottete den Fuchs. Der Fuchs sagte verärgert zum Eichhörnchen: „Wenn ich dich noch einmal erwische, werde ich dich zuerst fressen. Gott dem Herrn kann ich auch nach der Mahlzeit danken.“ (nach Montanus)</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span> Fazit: Oft ist der Fuchs der Listige; eigentlich siegt der Listige gegen den Dummen, aber manchmal verliert der überhebliche Große gegen die cleveren Kleinen, das Eichhörnchen.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Außerdem ist Klugheit relativ zur Dummheit anderer – das werden wir in der Fabel vom Fuchs und dem Raben sehen. Es macht einen Unterschied, <span style="text-decoration:underline;">ob es darum geht, sich durch List zu retten (ohne eingebildet zu sein!), oder ob es darum geht, vor dem Hintergrund der eigenen Überlegenheit ein ausgesprochen dummes Verhalten zu entlarven</span></span></span></span><span><span><span>. Wenn man diese Unterscheidung versteht, kann man die Fabel vom Fuchs und Raben richtig einordnen.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span style="text-decoration:underline;"><strong>2. Teil</strong></span></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>An der <span style="text-decoration:underline;"><strong>Fabel vom Fuchs und vom Raben</strong></span></span></span></span><span><span><span> möchte ich zeigen, wie man Fabeln produktiv verändern kann </span></span></span><span><span><span>– das ist unsere zweite Beispielreihe.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span style="text-decoration:underline;">Phaedrus</span>: Fabeln I 13<span>    </span><strong>Der Fuchs und der Rabe</strong></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Wer sich darüber freut, dass er mit hinterhältigen Worten gelobt wird, wird durch seine Reue spät bestraft (Strafe zahlen).</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Als ein Rabe das aus einem Fenster geraubte Stück Käse essen wollte und auf einem hohen Baum saß, sah ihn ein Fuchs und begann daraufhin so zu sprechen: „O Rabe, welchen Glanz haben deine Federn! Welch große Anmut trägst du in Gestalt und Antlitz! Wenn du eine (schöne) Stimme hättest, wäre dir kein Vogel überlegen.“ Aber als jener Dummkopf seine Stimme zeigen wollte, ließ er den Käse aus dem Mund fallen, den der listige Fuchs rasch mit gierigen Zähnen packte. Da schließlich seufzte der getäuschte Rabe über seine Dummheit.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span> Was steht zur Debatte? Wird der Fuchs mit dem Käse belohnt, weil er etwas richtig macht, oder wird der Rabe bestraft, weil er etwas falsch macht?</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span>   </span>Zur Debatte steht, ob ein Rabe glauben darf, er sei ein besonders schöner Vogel und könne vielleicht besonders schön singen; noch genauer gesagt: ob ein Rabe jemandem glauben darf, der ihm sagt, er sei ein besonders schöner Vogel und könne vielleicht besonders schön singen - und ob er diesem Glauben gemäß dann leben und handeln soll.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span>   </span>Darauf gibt es eine klare Antwort: Nein! Wenn ein Rabe nach diesem Irrglauben lebt, verliert er den Käse aus dem Schnabel; er wird also für seine Dummheit bestraft. Der Fuchs bekommt zwar mit seiner List den Käse; aber es ist doch so, dass zunächst der dumme Rabe bestraft wird. Der Käse ist sozusagen ein Abfallprodukt - das kann dann auch der Fuchs bekommen.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span>   </span>Dieses Verständnis kann man nicht nur am Vor-Spruch (Promythion) des Autors erkennen, sondern auch testen, indem man bestimmte Elemente einfach auslässt oder durch andere ersetzt und dann prüft, welche Elemente man nicht ersetzen kann. Ersetzen kann man also den Käse durch anderes Fressbares; den hohen Baum kann man gegen eine Stange austauschen, und so könnte man auch den Fuchs durch eine andere schmeichelnde Figur austauschen. Aber man braucht den Raben als <span style="text-decoration:underline;">Typus</span>, wo die allgemeine Erfahrung und die eigene Erwartung großer Schönheit besonders deutlich auseinander klaffen, wo also die Schmeichelei für jeden mit gesundem Menschenverstand erkennbar ist - nur eben nicht für eitle Raben.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Die Fabel La Fontaines aus dem 17. Jahrhundert nennt in der Überschrift zuerst den Raben. Hier sieht man wieder, wie Literatur lange Zeit funktioniert hat: Es ging nicht darum, etwas besonders Originelles zu schreiben, sondern man stand in der Tradition und gab diese, geringfügig verändert, weiter. Aber bei <span style="text-decoration:underline;">La Fontaine</span> ist auch ein Bezug auf die eigene Zeit zu spüren:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span> <strong>Der Rabe und der Fuchs</strong></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Auf einem Baume Meister Rabe hockt,</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>im Schnabel hält er einen Happen Käse.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Vom Käseduft herbeigelockt, spricht er so fein, als ob er läse:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Ei, guten Morgen, Herr von Rabe,</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Was seid Ihr hübsch, welch stattliches Gehabe!</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Nein ohne Lüge, Eurer Stimme Pracht,</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>wär sie so schön wie Dero Federtracht,</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>des Waldes König wäret , ohne Zweifel, Ihr!</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Der Rabe schnappt fast über vor Begier;</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>gleich soll der Wohllaut seiner Stimme schallen:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>er reißt den Schnabel auf und lässt den Käse fallen;</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>den schluckt der Fuchs; es schmunzelte der Heuchler</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>und sprach: Mein Herr, ein jeder Schmeichler</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>lebt gut und gern von dem, der auf ihn hört:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>die Lehre ist doch wohl ein Stückchen Käse wert!</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Der Rabe, wütend und verdrossen,</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>schwor ab, jedoch zu spät, für immer solche Possen.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span> Was ist also bei La Fontaine anders, außer dass gereimt wird? Es wird ausdrücklich erwähnt, dass der Fuchs „fein“ spricht und dass er den Raben belehrt – nicht über dessen Dummheit, um die es doch eigentlich geht, sondern <span style="text-decoration:underline;">über den Nutzen des Schmeicheln</span>s; da kündigt sich schon an, was wir bei Lessing als Kritik am höfischen Treiben ausgeformt finden.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span>   </span>Wesentliche Veränderungen des alten Textes hat also erst Lessing vorgenommen, der sich auf Äsop und Phädrus bezieht:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span> <span style="text-decoration:underline;">Lessing</span>: <strong>Der Rabe und der Fuchs</strong></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Ein Rabe trug ein Stück vergiftetes Fleisch, das der erzürnte Gärtner für die Katzen seines Nachbarn hingeworfen hatte, in seinen Klauen fort.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span>   </span>Und eben wollte er es auf einer alten Eiche verzehren, als sich ein Fuchs herbeischlich und ihm zurief: „Sei mir gesegnet, Vogel des Jupiter!“ „Für wen siehst du mich an?“, fragte der Rabe. - „Für wen ich dich ansehe?“, erwiderte der Fuchs. „Bist du nicht der rüstige Adler, der täglich von der Rechten des Zeus auf diese Eiche herabkommt, mich Armen zu speisen? Warum verstellst du dich? Sehe ich denn nicht in der siegreichen Klaue die erflehte Gabe, die mir dein Gott durch dich zu schicken noch fortfährt?“</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span>   </span>Der Rabe erstaunte und freute sich innig, für einen Adler gehalten zu werden. „Ich muss“, dachte er, „den Fuchs aus diesem Irrtume nicht bringen.“ - Großmütig dumm ließ er ihm also seinen Raub herabfallen und flog stolz davon.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span>   </span>Der Fuchs fing das Fleisch lachend auf und fraß es mit boshafter Freude. Doch bald verkehrte sich die Freude in ein schmerzhaftes Gefühl; das Gift fing an zu wirken, und er verreckte.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Möchtet ihr euch nie etwas anderes als Gift erloben, verdammte Schmeichler! (1759)</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span>   </span>Auch hier schmeichelt der Fuchs dem Raben; er bittet diesen um etwas zu essen, sozusagen um eine milde Gabe des großen Gottes Zeus, was den Raben in die Position des Adlers brächte. Aber die Pointe der Fabel ist eine andere, und der Rabe in seiner Eitelkeit ist nur Werkzeug einer höheren Gerechtigkeit: Bestraft wird hier der Fuchs gerade durch die Gabe, die er sich erschmeichelt hat; und damit das klappt, muss auch die Ausgangssituation eine andere sein: Die Gabe (diesmal ein Stück Fleisch) muss vergiftet sein - als Giftköder für die Nachbarskatzen ausgelegt.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span>   </span>In seinem Nachwort macht der Sprecher, vielleicht der Autor selbst deutlich, wozu diese Änderungen gut sind: „Möchtet ihr euch nie etwas anderes als Gift erloben, verdammte Schmeichler!“ Der Autor wendet sich also nicht gegen die Leichtgläubigen, sondern gegen „Schmeichler“. Aber die verdammten Schmeichler, das sind nicht die Charmeure, die bei schönen Frauen Süßholz raspeln, sondern das sind Menschen in der Umgebung der Fürsten - vielleicht Bürgerliche im Dienst oder jedenfalls am Hof der absoluten Fürsten des 18. Jahrhunderts, die so deren eitlen Betrieb aufrechterhalten. Lessing war als bürgerlicher Aufklärer voller Abneigung gegen den höfischen Betrieb; und so konnte er über das Stichwort „schmeicheln“ aus der alten Fabel eine Waffe gegen die Höflinge seiner Zeit schmieden, indem er den Ablauf und die Pointe der alten Fabel leicht veränderte. Hier ist die Fabel also erkennbar eine Waffe im politischen Streit, wie sie es vielleicht teilweise auch zu Zeiten des Äsop gewesen ist.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span> Im 20. Jahrhundert wird das zu Ende geführt, was bereits bei Lessing zu sehen war: Die Autoren setzen die Fabeltradition in ihren Texten als bekannt voraus und variieren die alten Texte spielerisch. Ich möchte mich dafür auf ein Beispiel beschränken:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span> <span><span><span><span style="text-decoration:underline;">Otto Waalkes</span> </span></span></span><span><span><span>(*1948): <strong>Das Märchen vom Fuchs und dem Raben</strong></span></span></span></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Ein Rabe saß auf einem Baum und wollte sich gerade daran machen, ein schönes großes Stück Käse zu verzehren, das er kurz zuvor gestohlen hatte. Aber vom Duft des Käses angelockt, kam der Fuchs hinzu, stellte sich unter den Baum und überlegte, wie er dem Raben den Käse wegnehmen könne. Schließlich fiel ihm eine List ein und er rief: „Ach, Herr Rabe, entschuldigt die Störung, aber könntet ihr mir nicht ein wenig von eurem Käse abgeben?“</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span>   </span>Der Rabe, der nicht einsehen konnte, was daran wohl listig sei, schüttelte den Kopf und behielt den Käse fest im Schnabel. Da verfiel der Fuchs auf eine noch größere List: „Herr Rabe, ich habe gehört, daß ihr so ein begnadeter Sänger sein sollt. Um ehrlich zu sein, ich kann es nicht recht glauben. Wollt ihr mir nicht eine Kostprobe eurer herrlichen Stimme geben?“</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span>   </span>Der Rabe aber wollte nicht und schüttelte den Kopf. Doch der Fuchs ließ nicht locker. „So ist es also wahr, dass ihr nur ein schauriges Gekrächze von euch geben könnt? Dann stimmt es also gar nicht, dass ihr noch viel schöner singt, als die Nachtigallen? Dann wundert es mich allerdings nicht, dass es kaum jemanden gibt, der euch für einen bedeutenden Sänger hält.“</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span>   </span>Dieser Provokation konnte nun selbst der Rabe nicht widerstehen. Er öffnete den Schnabel, ließ den Käse fallen und begann zu singen.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span>   </span>Diesen wunderbaren Gesang hörte ein Musikagent, der gerade des Weges kam. Er engagierte den Raben vom Fleck weg und heute ist dieser Rabe unter dem Namen Peter Alexander in der ganzen Welt berühmt und einer der bedeutendsten Raben überhaupt.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span>   </span>Und die Moral von der Geschichte: Wenn man Gold in der Kehle hat, soll man den Schnabel aufmachen. Und wenn dabei der Käse herausfällt, dann macht das gar nichts, denn der Rabe lebt heute nur noch von den allerfeinsten Käsesorten, während der Fuchs als Aushilfssänger bei den Neckar-Kosacken durch die Lande tingeln muß.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>(Vgl. Gerhard Grümmer: Travestien über Fuchs und Rabe, 1993)</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span> <span>   </span>Bei <span style="text-decoration:underline;">Otto Waalkes</span> wird die alte Fabel einmal genutzt, um Peter Alexander als Sänger zu diffamieren: Er singt bloß wie ein Rabe, nur durch Zufall, nämlich die Protektion eines Agenten ist er etwas geworden. Zweitens nutzt Waalkes die Fabel,</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>um seinen Witz an ihr zu schleifen:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>- Die Listen des Fuchses sind nicht listig;</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>- die Provokation ist keine Provokation, sondern die alte List;</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>- der eigentlich bestrafte Rabe hat mit dem Singen Erfolg;</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>- die Redewendungen „den Schnabel aufmachen“ und „Käse von sich geben“ werden im wörtlichen Sinn verwendet;</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>- der Erfolg wird mit der Möglichkeit, viele Käsesorten zu genießen, erklärt;</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>- die Neckar-Kosacken sind analog den Don Kosaken-Chören erfunden.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Insgesamt also eine witzige und böse Fabel (böse gegen Peter Alexander), deren Witz man nur würdigen kann, wenn man die alte Fabel einigermaßen kennt.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span style="text-decoration:underline;">Fazit</span>: Lessing und Otto Waalkes bauen oder beuten eine alte und deshalb bekannte Fabel aus, um typische Erscheinungen ihrer Zeit aufzuspießen; indem sie mit dem bekannten Fabelgeschehen spielerisch umgehen, machen sie denen, die die alte Fabel kennen, eine Freude und gewinnen rhetorisch deren Zustimmung für das, was sie selber sagen wollen. Auch so wird Literatur gemacht! Aber je stärker eine Fabel vom Autor auf Umstände der Gegenwart bezogen wird, desto eher wird sie für spätere Leser unverständlich – schon heute muss man Schülern erklären, wer Peter Alexander ist, und darunter leidet die spontane Freude am bösen Witz des Autors.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Wir kommen <strong><span style="text-decoration:underline;">zum Schluss</span></strong> mit einer Fabel des <span style="text-decoration:underline;">Äsop</span>:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><strong>Des Esels Schatten</strong></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Der Politiker Demosthenes versuchte einmal, zur athenischen Volksversammlung zu sprechen, man wollte ihn aber nicht zu Wort kommen lassen; da sagte er, er wolle ihnen nur kurz etwas sagen. Man schwieg still, da sprach er:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span>   </span>»Ein junger Mann mietete einmal im Sommer einen Esel für die Strecke Athen-Megara (wobei der Eseltreiber mitging). Als nun am Mittag die Sonne sehr heiß war, wollten sich beide in den Schatten [des Esels] setzen. Aber jeder verwehrte es dem anderen: Der Vermieter sagte, er habe den Esel, aber nicht dessen Schatten, vermietet, der Mieter aber behauptete, ihm stehe alles zu.« Nach diesen Worten trat Demosthenes ab.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><span>   </span>Die Athener waren gespannt und baten ihn, doch zu sagen, wie die Geschichte ausgegangen sei; da sprach er: »Von eines Esels Schatten wollt ihr hören, aber nichts von ernsten Angelegenheiten.«</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span> <span><span><span>Auch hier wird niemand belehrt, aber man kann diese Fabel trotzdem auf die heutige Veranstaltung anwenden</span></span></span><span><span><span>: Sie haben, anders als die Athener, sowohl bei Frau Webers Vortrag der Fabeln wie auch bei meinen mehr oder weniger schlauen Erklärungen gut zugehört, und dafür möchte ich mich bei Ihnen bedanken.<span>                           </span><span>      </span></span></span></span></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>Und zum allerletzten Schluss noch eine Fabel, sozusagen zur Belehrung</span></span></span><span><span><span>:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span><strong>Unverbesserlich</strong>, von <span style="text-decoration:underline;">Äsop</span></span></span></span><span><span><span> (Schöne Fabeln des Altertums, S. 34) vorlesen:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><span><span>„Eine Frau hatte einen Mann, der sich dauernd betrank. Um ihn von seiner Leidenschaft zu kurieren...“</span></span></span></p>
<p class="Haupttext"><span><span><span>Lehrreich, natürlich: Aber das wissen Sie alle längst, dass man Erwachsene besser nicht mehr zu erziehen versucht.</span></span></span></p>
</div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Messer oder Axt? Das österreichische Verbrechen gibt es wirklich.  ]]></title>
<link>http://maxfanta.wordpress.com/?p=182</link>
<pubDate>Fri, 16 May 2008 14:42:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>hejio</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bei der Entscheidung, ob Messer oder doch Axt, entschied sich Reinhard S. für die Axt: Das sei d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Entscheidung, ob Messer oder doch Axt, entschied sich Reinhard S. für die Axt: Das sei das <em>massivere Werkzeug</em>, sagte er bei seiner Einvernahme und ein solches erstand er am 9. Mai 2008 in einem Geschäft in der Wiener Mariahilferstrasse.</p>
<p>Ab diesem Zeitpunkt stand für ihn die Ausrottung der Familie fest.</p>
<p>Schon Freitag vor Pfingsten nahm er sich ein Mietauto, verbrachte die Feiertage <em>normal</em> mit der Familie, ehe ihm am Dienstag der Augenblick günstig erschien, die kleine Tochter und die Ehefrau mit der Axt zu erschlagen. Er habe immer ein paar Mal auf jedes Opfer eingeschlagen. Sicher ist sicher. Schnell noch die Axt gesäubert, die blutverschmierte Kleidung gegen neue getauscht, beim Arbeitgeber der Frau angerufen, die Frau krankgemeldet und los geht es mit dem Mietauto 170 Kilometer nach Ansfelden. Kurz bei den Eltern vorbeischauen, die Mutter und den Vater mit der Axt erschlagen. Danach wieder penible Reinigung der Axt. Und wieder umziehen, bald sind wir fertig. Eine kurze Fahrt nach Linz noch, der Schwiegervater muss auch noch besucht werden. Kurz die Axt gezückt, ein paar mal draufhauen und der alte Mann ist auch schon tot. Wieder Reinigung, wieder Umziehen und zurück mit dem Mietauto nach Wien.</p>
<p>Ich bin erleichtert, sagte Reinhard S. bei der Einvernahme. Und froh, dass der Plan so gut umzusetzen war. Ich habe richtig gehandelt, sagte Reinhard S., das war die einzige Möglichkeit die Schmach abzuwenden. 300.000 Euro in den Sand gesetzt. Die Existenz der Familie aufs Spiel gesetzt. Ich musste doch handeln!</p>
<p>Die österreichischen Massenmörder und Schwerstverbrecher der letzten Jahre sind offenbar wenig impulsiv und im höchsten Grade analytisch. Ing. Fuchs, Ing. Priklopil, Ing. Fritschl und Mag.? S. hatten sich jeweils einen bösen Plan zurecht gelegt und diesen penibel umgesetzt. Fuchs wollte die Republik erschüttern, einen Regierungswechsel herbeiführen, alles "nichtdeutsche" in Angst versetzen. Dazu baute er Bomben und Sprengfallen. Priklopil wollte ein Kind einsperren und beherrschen. Er baute einen Bunker, suchte sich sein Opfer, handelte ähnlich wie Fritschl, der im Unterschied dazu sogar noch die Familieoberhauptrolle dazuspielte und sich schon Jahre vor der eigentlichen Tat seinen Bunker mit Subventionen des Landes Niederösterreich errichtete. Fritschl musste sich sein Opfer nicht suchen, er wusste immer wer das Opfer sein würde. In aller Ruhe einen Plan entwickeln und diesen in aller Ruhe und gnadenlos ausführen. Im Gegensatz dazu hat Reinhard S. seinen Plan schneller ausgeführt. Im Unterschied zu den anderen ist seine Tat eine Reaktion <em>auf</em> etwas. In diesem Fall: Geldschulden.</p>
<p>Gemeinsam ist allen Tätern die scheinbare Folgerichtigkeit, mit der sie aus einer verschobenen Realität heraus agiert haben. Und vielleicht ist gerade das <strong>typisch österreichisch</strong> und kann solange behauptet werden, bis ein künftiger Amokläufer uns dann doch beweist, dass auch die spontane Tat, das spontane Durchdrehen österreichisch sein kann.    </p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nukleare Fuchsbomben und ein exzellenter Blog]]></title>
<link>http://labwolf.wordpress.com/?p=300</link>
<pubDate>Sun, 04 May 2008 10:57:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>labwolf</dc:creator>
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<description><![CDATA[Seht nur, was ich da gefunden habe:

Wie immer: Anklicken zum Vergrössern. [...]
Es ist natürlich ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Seht nur, was ich da gefunden habe:</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://labwolf.files.wordpress.com/2008/05/exzellenter-blog-fuchs.jpg"><img class="size-medium wp-image-299" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/05/exzellenter-blog-fuchs.jpg?w=300" alt="" width="300" height="145" /></a></p>
<p>Wie immer: Anklicken zum Vergrössern. [...]<!--more--></p>
<p>Es ist natürlich schön und erfüllt mich mit ungerechtfertigtem Stolz, wenn mein Blog als "exzellentes Blog" zum tag "Fuchs" angepriesen wird. :D Aber ich frage mich ernsthaft, weshalb die tags "nuklear", "nukular" (!!!) und "Bombe" etwas mit "Fuchs" zu tun haben. Was soll das? Ich habe viel Phantasie, aber ich sehe da keinen Zusammenhang.</p>
<p>Allerdings, bei diesem "Plärrfuchs" (wie ich ihn nenne), von dem es <a href="http://www.youtube.com/watch?v=o6CWLNumxgo" target="_blank">dieses Video bei Youtube</a> gibt, da könnte man schon irgendwie einen Zusammenhang vermuten. Bester Kommentar in dem Video ist ja noch "Yes, she's so happy.". Mhm, ja. Gut, mit viel gutem Willen kann man in das Kreischen schon sowas wie *Wheeeeeee!!* hineininterpretieren. Aber irgendwie hätte ich dann doch so meine Bedenken zu versuchen, einen Fuchs am Bauch zu streicheln der wie ein wildgewordener Brummkreisel herumsaust und laufend plärrt. *g* Man betrachte z.B. diese beiden Bilder aus dem Video, bei denen ich mir die Mühe machte sie als animiertes GIF zu speichern:</p>
<p><a href="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/05/fuchs_nom.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-301" src="http://labwolf.wordpress.com/files/2008/05/fuchs_nom.gif" alt="" width="450" height="369" /></a></p>
<p>Hm, ich sehe gerade, bei mir wird das GIF so nicht animiert, wenn man es anklickt und somit "eigenständig", ausserhalbs des Blogs betrachtet, dann gehts.<em> np: Dragonforce - Prepare For War</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Twitter with a twist, anyone?]]></title>
<link>http://diablogue.wordpress.com/?p=94</link>
<pubDate>Thu, 01 May 2008 05:58:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>JP</dc:creator>
<guid>http://diablogue.wordpress.com/?p=94</guid>
<description><![CDATA[Twistori is like having a virtual finger on the emotional pulse of the Twitter community.
Love. Hate]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://twistori.com">Twistori</a> is like having a virtual finger on the emotional pulse of the <a href="http://twitter.com">Twitter</a> community.</p>
<p>Love. Hate. Think. Believe. Feel. Wish.</p>
<p>After scanning tweets for emotive keywords, <a href="http://twistori.com">Twistori</a> then publishes the related posts anonymously and randomly on a visually yummy scrolling billboard. The result? According to <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/twistori_twitter_experiment.php">ReadWriteWeb</a>'s elegant take: "Be cautioned: Watching the feelings of anonymous Twitter users scroll by can be strangely addictive."</p>
<p>Have a peep, folks. It's a free show.</p>
<p>Thanks to Twistori Co-Creators <a href="http://twitter.com/amyhoy">Amy Hoy</a> and <a href="http://twitter.com/madrobby">Thomas Fuchs</a> for producing this sweet <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/twistori_twitter_experiment.php#comment-53484">labor of love</a>. </p>
<p><span style="font-size:22pt;color:#2390b3;"><strong>i wish </strong></span>already that i knew more about twistori, phase 2...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Unterweger, Fuchs, Priklopil,...]]></title>
<link>http://maxfanta.wordpress.com/?p=156</link>
<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 16:44:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>hejio</dc:creator>
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<description><![CDATA[Offenbar hat es in Österreich &#8220;Tradition&#8221;, dass sich insbesonde Personen, denen sehr ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Offenbar hat es in Österreich "Tradition", dass sich insbesonde Personen, denen sehr schwere Verbrechen zu Last gelegt werden, durch Suizid der Haft entziehen:</p>
<p><strong>Jack Unterweger</strong> wird am 29. 6.1994 wegen neunfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt und erhängt sich in der Nacht nach dem Urteil in der Justizanstalt Graz mit der Kordel seiner Jogginghose.</p>
<p>Am 26.2.2000 kommt <strong>Franz Fuchs</strong> in seiner Zelle in der Justizanstalt Graz-Karlau unter bisher nicht restlos geklärten Umständen zu Tode.</p>
<p>Am 23.8.2006 kurz vor 21 Uhr wirft sich <strong>Wolfgang Priklopil</strong> zwischen den Stationen Wien-Nord und Traisengasse vor einen Richtung Gänserndorf fahrenden Zug der Wiener S-Bahn und zieht sich tödliche Verletzungen zu.</p>
<p>Hoffentlich wird das bei Josef F. anders sein. Hoffentlich kann ein Selbstmord verhindert werden, so dass ein Prozess stattfinden kann. Haft ist Teil eines ausgeklügelten Regelwerks, geschafffen von einer Gesellschaft zu dem Zweck, eine Art Gerechtigkeit herzustellen. Macht man es den Beschuldigten bzw. Verurteilten zu einfach, ihren suizidalen Tendenzen nachzukommen, so untergräbt das den Rechtsstaat.</p>
<p>Also weg mit Gürteln, Schuhbändern, Jogginghosen! </p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fuchs gefunden?]]></title>
<link>http://labwolf.wordpress.com/?p=256</link>
<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 05:48:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>labwolf</dc:creator>
<guid>http://labwolf.wordpress.com/?p=256</guid>
<description><![CDATA[Möglicherweise gibt es hier in der Gegend doch ein paar Füchse. Gut, wäre ja gelacht! In München]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Möglicherweise gibt es hier in der Gegend doch ein paar Füchse. Gut, wäre ja gelacht! In München soll es ja ein paar Tause